Weinfreaks.de verwendet Cookies. Cookies sind Textdateien, die wir temporär auf deinem Rechner speichern. Unsere Cookies sind technisch notwendig, um dir die Funktionen und Inhalte unserer Website zur Verfügung stellen zu können. Grundsätzlich teilen wir sie nicht mit Dritten. Wir behalten uns lediglich das Recht zur Auswertung deiner Cookies zum Zweck der Gefahrenabwehr vor. Nach dem in der Europäischen Union geltenden Recht benötigen wir hierfür keine explizite Zustimmung von dir. Aus Gründen der Transparenz möchten wir dich dennoch auf die Nutzung von Cookies hinweisen. Für weitere Informationen beachte bitte unsere Erklärung zum Datenschutz.

Anmeldung

Registrieren

Passwort vergessen?

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer.

Um auf weinfreaks.de ein Abonnement abzuschließen oder einzukaufen, musst du registriert und angemeldet sein.

Suche auf Website

RieslingBild: Deutsches Weininstitut
Riesling. Der Riesling gilt als König der Weißweine. Kaum eine andere Rebsorte vereint im gleichen Maße vielschichtige Aromatik mit Mineralität, Eleganz und Finesse. Seine erste urkundliche Erwähnung fand der Riesling im Jahre 1435. Die vom Oberrhein stammende Rebsorte, eine natürliche Kreuzung (Traminer x Vitis vinifera subsp. sylvestris) x Heunisch konnte sich wegen ihrer geringen Erträge und der späten Reife im deutschen Weinbau zunächst nicht großflächig durchsetzen. Die entscheidende Wende brachte erst ein Erlass des Trierer Kurfürsten aus dem Jahre 1787. Clemens Wenzeslaus von Sachsen verfügte, dass in seinem Herrschaftsbereich nur noch „gute Reben“ zu kultivieren seien. In einigen Quellen findet sich der Hinweis, Wenzeslaus selbst habe explizit die Pflanzung von Riesling befohlen. Dies ist jedoch nicht korrekt. Im Wortlaut des Erlasses findet sich lediglich die Aufforderung, innerhalb von sieben Jahren eine als „rheinisch“ bekannte Gattung von Weinreben „lediglich auszurotten“. Erst in diversen Durchführungsbestimmungen zum Erlass ist konkret unter anderem von Riesling die Rede. Der Riesling bevorzugt kühleres Klima und fühlt sich daher in Deutschland besonders wohl. Fast ein Viertel der deutschen Rebfläche ist mit Riesling bestockt.

Unsere neuesten Bewertungen

NaturweinweißtrockenWeißer Burgunder

2023er Weißer Burgunder „Interiora“ Landwein trocken

Gut Steyerberg, Schweppenhausen

Deutschland

Nahegauer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 2308 • 13 % vol Alkohol

18,5🯅

Verkostet am 8. Oktober 2026 von Werner Elflein

Volles Strohgelb mit goldgelben Reflexen. Lebendiger, zarthefiger Duft nach grüner Birne mit ihrer Schale, Haselnuss. Dezente Anklänge von Weiß- und Graubrot. Auf der Zunge zartcremig und vielschichtig mit wilden, teils pflanzlichen Aromen und großartiger Ausdruckstiefe. Feine, elegante Säure. Leicht vegetabil geprägter Abgang. Nicht enden wollender Nachhall.

18🯅🕓

Verkostet am 7. März 2026 von Werner Elflein

NaturweinweißtrockenAuxerrois

2022er „Jurakalk“ Auxerrois Landwein trocken

Thomas Harteneck, Schliengen

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 231 24 • 13 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 4. Oktober 2026 von Werner Elflein

12 Monate auf der Feinhefe. Ausbau in gebrauchten Barriques. Strahlendes Weiß- und Gelbgold. Mineralischer Duft nach getrockneten Kräutern und Melone. Mit Luft immer deutlichere tropische Aromen, primär Maracuja. Im Hintergrund etwas Zimt. Cremige Fülle, kompakte Vielschichtigkeit, elegante Säure. Sehr gute Länge.

WeinrottrockenBlauer Spätburgunder

2019er Lahrer Kirchgasse Spätburgunder Qualitätswein trocken

VDP.GROSSE LAGE ® / VDP.GROSSES GEWÄCHS ®

Wöhrle, Lahr

Deutschland

Baden • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 410 21 21 • 13 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 3. Oktober 2026 von Werner Elflein

Gleich vorweg: Ohne Dekanter geht bei diesem Weg derzeit gar nichts. Zumindest nicht in den ersten Stunden nach dem Öffnen der Flasche. Leicht trübes Kirschgranatrot. Mittlere Transparenz. Dichtes, holzwürziges Bukett von getrockneten Kräutern mit Anklängen von Brombeere, Himbeere und rote Grütze. Daneben auch etwas nasse Torferde. Am Gaumen wie in der Nase mit viel Würze bei eher zurückhaltender Beerenfrucht. Gutes Säurefundament. Zeigt sich zunächst ein wenig ruppig. Nach gut drei Stunden wendet sich das Blatt. Zunehmend feiner, eleganter, mit feinkörnigen Tanninen. Im Finale dunkles Nougat. Sehr gute Länge und Nachhaltigkeit.

WeinweißsüßMuskat Ottonel

2021er Muskat Ottonel Schilfwein

Angerhof Tschida, Illmitz

Österreich

Burgenland

Staatliche Prüfnummer E 2598 22 • 8 % vol Alkohol

18,5🯅

Verkostet am 27. September 2026 von Werner Elflein

Funkelndes Bernsteingold. Zitrusfruchtige, äußerst komplexe Nase mit tropischem Unterbau von Maracuja, etwas grünem Apfel, feiner Muskatnote und etwas Waldhonig. Cremige Fruchtfülle, hochelegante Säure, ausgewogene, dem Prädikat angemessene Süße. Saftige Mangofrucht. Hochkonzentriert und mit exzellenter Länge und Nachhaltigkeit.

WeinrottrockenPinotage

2020er Pinotage

Beeslaar Wines, Elsenburg

Südafrika

Stellenbosch • Wine of Origin (WO)

14,3 % vol Alkohol

17,5🯅

Verkostet am 16. September 2026 von Werner Elflein

Blickdichtes, dunkles Kirsch- bis Schwarzrot mit violettem Touch. In der zart vegetabilen Nase dunkle Röstaromen und dunkle Früchte, insbesondere Schwarzkirsche. Anklänge von Walnussschale. Markante, noch leicht adstringierende Tannine am Gaumen. Etwas Haselnuss, Schokolade, Kakao und Kaffee. Wieder Röstaromen. Sehr gute Länge. Im Abgang deutliche Extraktsüße und etwas Vanille.

WeinrottrockenBlauer Spätburgunder

2023er Hainfelder Spätburgunder Qualitätswein trocken

Bernhard Koch, Hainfeld

Deutschland

Pfalz • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 5035176 75 25 • 13,5 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 14. September 2026 von Werner Elflein

Leicht trübes, transparentes helles Kirschrot. In der Nase etwas reduktiv und holzwürzig, primär mit Aromen von Süß- und Cocktailkirsche, daneben aber auch Himbeere und Preiselbeere. Feine, elegante, aber auch etwas herbe Pinotfrucht auf gutem Säurefundament. Teils feinsandige, teils feinkörnige Tannine. Sehr gute Länge. Im Finish ein Hauch von Nougat.

Zeichenerklärung
🯅Die Bewertung des Weins basiert auf einen einzelnen Verkoster. Der Verkoster wird namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte entweder offen oder blind. Im Falle einer blinden Verkostung ist diese explizit als solche gekennzeichnet.
🯅🯅Die Bewertung des Weins basiert auf zwei Verkostern. Die Verkoster werden namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte nach dem Vier-Augen-Prinzip, bei der sich beide Verkoster auf eine gemeinsame Bewertung einigen.
🯅🯅🯅Die Bewertung basiert auf einer Verkostung unserer Jury und gibt den von uns aus den Einzelbewertungen der Verkoster errechneten Mittelwert an. Unser Mittelwert basiert auf dem Median.
⚖Die Bewertung des Weins erfolgte im Rahmen einer Blindverkostung. Für eine Blindverkostung gelten bei uns strenge Regeln. Die Verkoster erhalten grundsätzlich keinerlei Informationen, die eine Identifizierung der Weine ermöglicht. Weitere Informationen, die über die Themenstellung hinausgehen, sind den Verkostern nur dann zugänglich, wenn sie für das Verständnis der Weine unbedingt erforderlich sind.
🕓Für die Verkostung des Weins stand uns – typischerweise während einer offenen Verkostungsveranstaltung, beispielsweise einer Weinmesse – nur wenig Zeit zur Verfügung. Der Wein konnte daher in seiner Entwicklung im Glas nicht über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die Aussagefähigkeit unserer Bewertung kann daher unter Umständen eingeschränkt sein.
⛬Der Wein wurde als Fassmuster oder vor Erteilung einer amtlichen Prüfungsnummer oder staatlichen Prüfnummer verkostet. Muster ungefüllter Weine werden von uns nur in Ausnahmefällen akzeptiert, und auch nur dann, wenn wir von einer ausreichenden Stabilität auf der Flasche für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten ausgehen können.
▲Der Wein zeigte sich bei unserer Verkostung sensorisch auffällig. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen Weinfehler handeln. Qualität und Quantität der Auffälligkeit werden von uns kategorisiert und fließen in die Bewertung ein. Weinfehler wie Korkschmecker oder die untypische Alterungsnote führen grundsätzlich zu einer vollständigen Ablehnung.
Verkostungen, die sich auf dieselbe Flasche eines Weins beziehen, werden optisch durch eine Punktelinie zusammengefasst.

Unsere neuesten Beiträge

Eine Auswahl unserer früheren Beiträge