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Zwei Helden vom Niederberg

Schloss Lieser und Thanisch in der Blindverkostung

8. Februar 2020
Werner Elflein

zwei-helden-vom-niederberg.jpgBild: Pixabay
Schloss Lieser, dessen ehemaliges Weingut sich heute im Besitz von Thomas Haag befindet

Sie leben im selben Ort, bewirtschaften viele ihrer Weinberge in denselben Lagen und sind darüber hinaus sogar miteinander befreundet. Beide haben in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich mitgewirkt, das Renommee der Weinlagen von Lieser deutlich aufzupolieren.

Der eine, Thomas Haag, verließ 1993 sein Elternhaus, das Weingut Fritz Haag in Brauneberg, um ein sanierungsbedürftiges Weingut am anderen Moselufer wieder auf Vordermann zu bringen. Dies ist ihm nachhaltig gelungen. Schloss Lieser zählt heute zu den höchstdekorierten deutschen Weingütern.

Der andere, Jörg Thanisch, blickt auf eine lange Familientradition zurück. Erste Nachweise des Weinbaus durch die Thanischs datieren bereits aus dem Jahr 1648. Die erstklassigen Rieslinge, die den Keller des Weinguts Thanisch verlassen, galten unter Weinfreaks lange als Geheimtipp. Erst nach und nach erfahren sie in der Mainstream-Weinkritik die Würdigung, die sie unserer Meinung nach bereits seit mehr als einem Jahrzehnt verdienen.

Von beiden Weingütern verkosteten wir einen repräsentativen Querschnitt der diesjährigen Rieslingkollektion, der des Jahrgangs 2018. Dabei stellte sich uns jedoch weniger die Frage, welches Weingut am Ende oben auf dem Siegerpodest stehen würde. Vielmehr ging es um die Erkennung individueller Stärken, stilistischer Unterschiede und verschiedener Konzepte im Umgang mit einem Hot-Climate-Jahr, das in wenigen Jahrzehnten – hier sind sich Wissenschaftler weitgehend einig – repräsentativ für die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts stehen dürfte.

Jörg Thanisch hat bewusst früher gelesen, seine Rieslinge verfügen in Anbetracht des Jahrgangs über ein bemerkenswert hohes Maß an Eleganz und Feinheit. Thomas Haags Kollektion wirkt dagegen noch recht verschlossen, vor allem die trockenen Rieslinge zeigen sich mitunter gar monolithisch und verweisen auf die Zukunft.

Wenn unsere Blindverkostung aber eines deutlich zeigte, dann, dass sich hier zwei Spitzenbetriebe der Mittelmosel auf Augenhöhe begegneten.

Jörg Thanisch setzt auch bei seinen trockenen Rieslingen noch auf die traditionellen Prädikate Kabinett und Spätlese, lediglich das 2018 erstmals aufgelegte Große Gewächs aus dem Lieserer Niederberg-Helden und der in manchen Jahren auch feinherb ausfallende „Alte Reben R“ spielen eine Sonderrolle. Der großartige Kabinett aus der Lieserer Rosenlay, der Lage, die direkt hinter dem Weingut verläuft, verfügt über moderate 11,5 % Alkohol und bereitet mit ihrem floralen Charakter und einer vitalen Säure pure Trinkfreude. Der Counterpart von Thomas Haag, das „Kabinettstück“, erscheint dagegen bereits als Vertreter einer höheren Gewichtsklasse, das mit dem „Heldenstück“, einer De-facto-Spätlese aus dem Lieserer Niederberg-Helden, eine schlüssige und ebenfalls hochklassige Fortsetzung erfährt. In die Spitzengruppe der trockenen Rieslinge, die von der Papierform her den Großen Gewächsen beider Betriebe und Jörg Thanischs „Alte Reben R“ vorbehalten schien, drang mit der Spätlese aus dem Hause Thanisch dann noch vierter Wein ein.

Bei den zartfruchtigen Kabinetten entschieden mehr oder weniger persönliche Präferenzen und ließen das Bewertungspendel entweder zugunsten von Thomas Haags Brauneberger Juffer oder Jörg Thanischs Bernkastel-Kueser Weisenstein ausschlagen. Ein ähnliches Bild ergab auch die Verkostung der fruchtsüßen Spät- und Auslesen. Hier zelebrierten beide Weingüter aber eindeutig deutsche Rieslingkultur auf höchstem Niveau. In überragender Form schmeckten wir Thomas Haags Auslese Lange Goldkapsel aus dem Niederberg-Helden, die durch eine perfekte Botrytis und nicht enden wollender Präsenz auf der Zunge bestach.

Für große Überraschung sorgte eine Magnumflasche von Jörg Thanischs 2007er Riesling „Alte Reben“. Der Wein präsentierte sich exzellent gereift mit einer überraschend ausladenden und komplexen Aromatik, die an reife Orangen erinnerte.

Die Weine im Überblick

Schloss Lieser

Am Markt 1-5
54470 Lieser
Deutschland
Telefon: +49 6531 6431
Telefax: +49 6531 1068
Internet: www.weingut-schloss-lieser.de
E‑Mail: info@weingut-schloss-lieser.de

Portrait und alle Weine

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2018er „SL“ Riesling Qualitätswein trocken

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589314 1 19 • 12,5 % vol Alkohol

16🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

14,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2018er „Heldenstück“ Riesling Qualitätswein trocken

VDP.GUTSWEIN ®

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589314 5 19 • 12,5 % vol Alkohol

15,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

16,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Qualitätswein trocken

VDP.GROSSE LAGE ® / VDP.GROSSES GEWÄCHS ®

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589314 30 19 • 13 % vol Alkohol

🭹🯅🯅🯅

Korkschmecker (u. a. Trichloranisol)

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

🭹🯅

Korkschmecker (u. a. Trichloranisol)

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

18🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

17🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2018er „Kabinettstück“ Riesling Kabinett trocken

VDP.GUTSWEIN ®

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589314 3 19 • 12,5 % vol Alkohol

16,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

15,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißfeinherbWeißer Riesling

2018er Brauneberger Juffer Riesling Qualitätswein feinherb

VDP.GROSSE LAGE ®

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589314 7 19 • 12,5 % vol Alkohol

15🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

15🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2018er Brauneberger Juffer Riesling Kabinett

VDP.GROSSE LAGE ®

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589314 10 19 • 8,5 % vol Alkohol

17🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

15,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2018er Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Spätlese

VDP.GROSSE LAGE ®

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589314 15 19 • 8 % vol Alkohol

18🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

17🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Spätlese

VDP.GROSSE LAGE ®

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589314 14 19 • 8 % vol Alkohol

16,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

17🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Auslese

VDP.GROSSE LAGE ®

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589314 18 19 • 7,5 % vol Alkohol

18🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

17,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Auslese Lange Goldkapsel

VDP.GROSSE LAGE ®

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589314 24 19 • 7 % vol Alkohol

19🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

19🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

Thanisch

Moselstraße 56
54470 Lieser
Deutschland
Telefon: +49 6531 8227
Telefax: +49 6531 8294
Internet: www.thanisch.de
E‑Mail: info@thanisch.de

Portrait und alle Weine

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Alte Reben R Qualitätswein trocken

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 20 19 • 12,5 % vol Alkohol

17,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

17,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2018er „Tribut“ Riesling Grauschiefer Qualitätswein trocken

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 30 19 • 12,5 % vol Alkohol

14,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

15🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Qualitätswein trocken

Großes Gewächs

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 23 19 • 12,5 % vol Alkohol

18,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

18,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2018er Lieserer Rosenlay Riesling Kabinett trocken

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 16 19 • 11,5 % vol Alkohol

15🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

16🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Spätlese trocken

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 18 19 • 12,5 % vol Alkohol

17,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

17🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißfeinherbWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Kabinett feinherb

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 17 19 • 11 % vol Alkohol

15🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

16🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2018er Bernkastel-Kueser Weisenstein Riesling Kabinett

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 12 19 • 9 % vol Alkohol

16🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

16,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2018er Brauneberger Juffer Riesling Spätlese

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 15 19 • 7,5 % vol Alkohol

17,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

17,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Spätlese

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 13 19 • 7,5 % vol Alkohol

16,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

18🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Auslese

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 14 19 • 7,5 % vol Alkohol

18,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

19🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2018er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Auslese ***

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 11 19 • 7,5 % vol Alkohol

18🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

18,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

Weinweißtrocken bis feinherbWeißer Riesling

2013er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Alte Reben R Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 20 14 • 13 % vol Alkohol

17🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

18🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

Weinweißtrocken bis feinherbWeißer Riesling

2007er Riesling Alte Reben Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 2589227 20 08 • 12 % vol Alkohol • abgefüllt unter dem Namen Ludwig Thanisch & Sohn

16,5🯅🯅🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von unserer Jury

18,5🯅

Verkostet am 8. Februar 2020 von Werner Elflein

Zeichenerklärung
🯅Die Bewertung des Weins basiert auf einen einzelnen Verkoster. Der Verkoster wird namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte entweder offen oder blind. Im Falle einer blinden Verkostung ist diese explizit als solche gekennzeichnet.
🯅🯅Die Bewertung des Weins basiert auf zwei Verkostern. Die Verkoster werden namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte nach dem Vier-Augen-Prinzip, bei der sich beide Verkoster auf eine gemeinsame Bewertung einigen.
🯅🯅🯅Die Bewertung basiert auf einer Verkostung unserer Jury und gibt den von uns aus den Einzelbewertungen der Verkoster errechneten Mittelwert an. Unser Mittelwert basiert auf dem Median.
Die Bewertung des Weins erfolgte im Rahmen einer Blindverkostung. Für eine Blindverkostung gelten bei uns strenge Regeln. Die Verkoster erhalten grundsätzlich keinerlei Informationen, die eine Identifizierung der Weine ermöglicht. Weitere Informationen, die über die Themenstellung hinausgehen, sind den Verkostern nur dann zugänglich, wenn sie für das Verständnis der Weine unbedingt erforderlich sind.
🕓Für die Verkostung des Weins stand uns – typischerweise während einer offenen Verkostungsveranstaltung, beispielsweise einer Weinmesse – nur wenig Zeit zur Verfügung. Der Wein konnte daher in seiner Entwicklung im Glas nicht über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die Aussagefähigkeit unserer Bewertung kann daher unter Umständen eingeschränkt sein.
Der Wein wurde als Fassmuster oder vor Erteilung einer amtlichen Prüfungsnummer oder staatlichen Prüfnummer verkostet. Muster ungefüllter Weine werden von uns nur in Ausnahmefällen akzeptiert, und auch nur dann, wenn wir von einer ausreichenden Stabilität auf der Flasche für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten ausgehen können.
Der Wein zeigte sich bei unserer Verkostung sensorisch auffällig. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen Weinfehler handeln. Qualität und Quantität der Auffälligkeit werden von uns kategorisiert und fließen in die Bewertung ein. Weinfehler wie Korkschmecker oder die untypische Alterungsnote führen grundsätzlich zu einer vollständigen Ablehnung.
Verkostungen, die sich auf dieselbe Flasche eines Weins beziehen, werden optisch durch eine Punktelinie zusammengefasst.