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Dr. Heyden

Oppenheim • Deutschland

weingueter.jpgBild: Deutsches Weininstitut
Barriquekeller in einem deutschen Weingut (Symbolfoto)

Dr. Heyden

Wormser Straße 96
55276 Oppenheim
Deutschland
Telefon: +49 6133 926301
Telefax: +49 6133 926302
Internet: www.heydenwein.de
E‑Mail: info@heydenwein.de

Die Weine im Überblick

WeinrosétrockenMerlot

2024er „La Vie est …“ Rosé Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 9 25 • 13 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 22. Juli 2026 von Werner Elflein

Helles Lachsrosa. Nicht überschwänglich fruchtig in der Nase, hier jedoch mit einer breiten Aromenpalette, die von Pfirsich und Aprikose über Himbeere bis zu Roter Johannisbeere reicht. Auf der Zunge feinsaftig, zugleich aber recht straight und ohne jegliche Zuckerschminke. Beerige Note, ausgewogene Säure, feine Würze. Im Hintergrund Anklänge von mediterranen Kräutern. Sehr gute Länge. Soll an einen Rosé der Provence erinnern – und tut dies auch.

16🯅

Verkostet am 22. Juli 2026 von Julia Elflein

WeinweißtrockenGrüner Silvaner

2023er Silvaner Alte Reben Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 20 24 • 13 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 25. Februar 2026 von Werner Elflein

Frank Heyden weiß selbst, dass sein Silvaner Alte Reben weitaus mehr wert ist als es die Preisliste ausdrückt. In einer Blindverkostung ginge der Wein locker als Großes Gewächs durch. Wer den Wein offen verkostet, dürfte ihn maßlos unterschätzen. Leuchtendes, volles Strohgelb mit grünlichem Touch. Mineralische, vielschichte Nase mit Duft nach Honigmelone und kandierten Zitrusfrüchten mit Anklängen von grünem Apfel und dezentem vegetabilen Einschlag. Kraftvoller Auftakt am Gaumen. Eindrucksvolle Präsenz. Mineralische Spannung mit angenehmer Bitternis und feiner Grapefruit als Unterbau. Akzente von frisch geschnittenen grünen Kräutern. Gut eingebundene, reife Säure. Kompromisslos trocken. Hervorragende Länge.

17🯅

Verkostet am 25. Februar 2026 von Julia Elflein

WeinrottrockenSt. Laurent

2023er St. Laurent Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 5 24 • 12,5 % vol Alkohol

16🯅

Verkostet am 19. Februar 2026 von Werner Elflein

Kirschgranatrot mit mittlerer Transparenz. In der Nase pinottypisch mit Noten von weißem Pfeffer und Aromen von Cassis, Holunderbeere, Brombeere, Sauerkirsche und heller roter Grütze. Eröffnet auf der Zunge mit großartiger Frische. Deutliche Kalkmineralität. Elegante, zugleich sehr präsente Frucht, unterlegt mit subtiler Holznote, zarter Würze, vitaler Säure und feinen, teils sandigen, teils samtigen Tanninen. Hervorragender Länge und minutenlanger Nachhall.

16🯅

Verkostet am 19. Februar 2026 von Julia Elflein

WeinrottrockenBlauer Spätburgunder

2023er Spätburgunder „Tradition“ Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 28 24 • 12 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 9. August 2026 von Werner Elflein

Transparentes helles Granatrot. Hat die reduktiven Noten seiner Jugend inzwischen abgelegt. Feingliedriger Pinotduft mit gutem Holzsupport und intensivem Bukett von roter Grütze, wobei die Aromen vollreifer Süß- und Sauerkirsche hervorstechen. Daneben etwas Cassis. Hocheleganter Spätburgunder mit feinsten, samtigen und grobkörnigen Tanninen, der aufgrund seiner modernen Rebsorteninterpretation die Frage aufwirft, warum er den Namenszusatz „Tradition“ trägt. Stabile Säure. Würzig. Extraktsüßer Kern. Sehr gute Länge und Nachhaltigkeit.

16,5🯅

Verkostet am 9. August 2026 von Julia Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2022er Oppenheimer Sackträger Riesling Alte Reben Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 22 23 • 12,5 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 11. Juli 2026 von Werner Elflein

Im Halbstückfass vergoren. Strohgelb. Feinwürziger, von zarten Anisnoten unterlegter Duft nach grünem Apfel und weißen Blüten mit gelbfruchtigen Nuancen. Spuren vom biologischen Säureabbau. Zartcremige Textur. Großartige Dichte auf festem mineralischen Fundament. Feine, reife und gut eingebundene Säure. Delikat und mit perfekter Balance. Ausdrucksvoll und nachhaltig. Hervorragende Länge.

17🯅

Verkostet am 11. Juli 2026 von Julia Elflein

WeinrottrockenDornfelder

2022er „Arnold“ Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 25 23 • 13,5 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 31. Januar 2025 von Werner Elflein

WeinweißtrockenChardonnay

2021er „Arnold“ Chardonnay Landwein trocken

Deutschland

Landwein Rhein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 23-0307 • 12,5 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 5. Juli 2025 von Werner Elflein

„Arnold“, der – so der Untertitel auf dem Etikett – „Weißwein für Durchtrainierte“. Ein Chardonnay, den Frank Heyden nach langer Maischestandzeit sorgsam gepresst, im großen Holzfass vergoren und bis zur Abfüllung auf der Vollhefe gelagert. Minimal geschwefelt. Leicht grünliche Strohgelb. Zartbuttriger Duft nach Zitrus. Auf der Zunge begegnen sich cremige Mundfülle und frische, vitale Säure. Das muss kein Widerspruch sein – und ist es in diesem Fall auch nicht. Ein Chardonnay, der enorme Trinkfreude bereitet und dank seiner hervorragenden Länge nach dem Abgang eine Weile präsent bleibt.

WeinrottrockenBlauer Spätburgunder

2021er Spätburgunder „Innovation“ Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 5 23 • 13,5 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 13. Juli 2025 von Werner Elflein

Zunächst recht transparentes helles, mit Luft sich verdunkelndes Rot. Feinwürziger Pinotduft nach Cassis, Himbeere und anderen hellroten Beeren. Auf der Zunge hochelegant und feinfruchtig, tief und komplex, mit samtigen Tanninen. Hervorragende Länge. Frank Heyden empfiehlt eine achtstündige Belüftung in der Karaffe. Kann man machen. Seine Balance findet der Wein aber auch bereits früher.

17🯅

Verkostet am 13. Juli 2025 von Julia Elflein

WeinrottrockenCabernet DorsaMerlot

2021er „Cuvée Maximus“ Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 4 25 • 13,5 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 3. März 2026 von Werner Elflein

Blickdichtes dunkles Kirschrot. In der dezent holzwürzigen Nase Waldbeeren, inbesondere Brombeere, Schokolade und getrocknete Kräuter. Spannungsreich und fruchtbetont. Hier bemerkt man neben dem Merlot deutlich die Prägung durch den Cabernet Dorsa (nach neuesten Genanalysen Blaufränkisch x Dornfelder). Feinsandige, samtige und teilweise noch etwas kernige Tannine. Hervorragende Länge.

16🯅

Verkostet am 3. März 2026 von Julia Elflein

WeinrottrockenMerlot

2020er Merlot Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 20 23 • 13 % vol Alkohol

15🯅

Verkostet am 17. Dezember 2024 von Werner Elflein

Blickdichtes Schwarzrot. Altholziger Duft nach dunklen Beeren mit zartrauchiger Komponente. Gute Konzentration im Antrunk. Vollmundiger Merlot mit stabilem Säurefundament. Feine und zugleich dichte fruchtige Aromen, die an Schattenmorelle erinnern. Ordentliche Tiefe, langes Finish.

WeinrottrockenSt. Laurent

2020er St. Laurent Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 6 23 • 13,5 % vol Alkohol

15🯅

Verkostet am 9. März 2025 von Werner Elflein

WeinweißtrockenGrüner Silvaner

2018er Silvaner Alte Reben Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 8 19 • 14 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 23. September 2020 von Werner Elflein

Grünliches Weißgold. Konzentrierter, mineralischer, von kalkhaltigem Boden geprägter Duft nach Honigmelone und Nektarinenkern mit zarter Kräuterigkeit. Enorme Präsenz am Gaumen. 14 % vol Alkohol zeigen sich hervorragend eingebunden. Trotz kräftiger Statur nicht schwerfällig, mit feiner, eleganter Säure. Schmeckt trocken, ohne jegliche kaschierende Süße. Exzellente Tiefe und Länge. Ein Silvaner auf Grand-Cru-Niveau.

16,5🯅

Verkostet am 10. Mai 2020 von Werner Elflein

WeinweißtrockenSauvignon Blanc

2018er Sauvignon Blanc Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 19 19 • 13,5 % vol Alkohol

16🯅

Verkostet am 27. November 2024 von Werner Elflein

16,5🯅

Verkostet am 28. April 2024 von Werner Elflein

Grünliches Gelb. Zarter Duft nach rosa Grapefruit mit leisen Anklängen von Stachelbeere. Wie in der Nase machen sich auch am Gaumen die rebsortentypischen Pyrazine mehr durch eine würzige als durch eine vegetale Aromenkomponente bemerkbar. Der Wein geht gerade in seine tertiäre Reifephase über. Die Frucht verliert, Struktur und Würze gewinnen an Bedeutung. Nicht kompromisslos trocken. Das vorhandene Maß an Zucker erweist sich jedoch in der derzeitigen Phase als äußerst vorteilhaft für die geschmackliche Balance. Hervorragende Länge.

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2018er Oppenheimer Riesling Spätlese trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 18 19 • 12,5 % vol Alkohol

15🯅

Verkostet am 12. Februar 2024 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2017er Oppenheimer Sackträger Riesling Alte Reben Qualitätswein trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 30 18 • 12,5 % vol Alkohol

18🯅

Verkostet am 15. September 2025 von Werner Elflein

Im Halbstück vergoren. Bernsteingelb. In Würde gereifter Riesling im Stil eines Großen Gewächses. Noch immer mit fulminantem, ausladenden Duft, der an gelben Apfel, aber auch an einen Korb tropischer Früchte erinnert. Konzentriert und kraftvoll im Mund, aber keineswegs überladen. Offensichtlich ein wohlgeratenes Kind seines Jahrgangs, der vor allem im Bereich der trockenen Rieslinge Weine hervorgebracht hat, die lange eher monolithisch und unzugänglich waren. Doch dieser 2017er Riesling aus dem Oppenheimer Sackträger hat sich inzwischen geöffnet und zeigt nunmehr seine ganze Klasse. Cremige Substanz, bestens integrierte, reife Säure. Deutliche Extraktsüße. Exzellente Länge und großartige Nachhaltigkeit.

17,5🯅

Verkostet am 15. September 2025 von Julia Elflein

WeinweißtrockenChardonnayWeißer Burgunder

2014er Weißburgunder & Chardonnay Qualitätswein *** trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 15 15 • 13 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 24. Oktober 2016 von Werner Elflein

Brillantes volles Strohgelb mit leichtem Grünschimmer. Gelbfruchtige, vor allem von Zitrusnoten geprägte, aber nicht gänzlich präzise definierte Nase mit einem leichten rustikalen Einschlag. Am Gaumen zartschmelzig, mit belebender, frischer Säure, die dem Wein bei allem Volumen ein ordentliches Maß Schlankheit verleiht. Nicht kompromisslos trocken, dafür hervorragend ausbalanciert und in sich schlüssig. Sehr gute Länge.

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2013er Oppenheimer Sackträger Riesling Alte Reben Qualitätswein *** trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 25 14 • 12,5 % vol Alkohol

15🯅

Verkostet am 26. September 2024 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2008er Oppenheimer Sackträger Riesling Alte Reben Qualitätswein *** trocken

Deutschland

Rheinhessen • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4387434 18 09 • 13 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 1. September 2012 von Werner Elflein

Brillantes, leicht grünliches Strohgelb mit goldgelben Reflexen. In der Nase zartrauchiger, komplex verflochtener und floraler Duft nach Damaszener-Rose, gelber Aprikose und kandierter Ananas. Im Hintergrund etwas Jogurt mit nicht vollständig ausgereifter Walderdbeere. Nicht ganz trockenes Geschmacksbild. Elegante Säure. Dezente, jedoch in Anbetracht der Reife angemessene phenolische Komponente. Etwas grünkräuterig. Hervorragend ausbalanciert, bei durchgängig hoher Präsenz am Gaumen alles andere als schwerfällig. Hat Stil. Sehr gute Länge.

Zeichenerklärung
🯅Die Bewertung des Weins basiert auf einen einzelnen Verkoster. Der Verkoster wird namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte entweder offen oder blind. Im Falle einer blinden Verkostung ist diese explizit als solche gekennzeichnet.
🯅🯅Die Bewertung des Weins basiert auf zwei Verkostern. Die Verkoster werden namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte nach dem Vier-Augen-Prinzip, bei der sich beide Verkoster auf eine gemeinsame Bewertung einigen.
🯅🯅🯅Die Bewertung basiert auf einer Verkostung unserer Jury und gibt den von uns aus den Einzelbewertungen der Verkoster errechneten Mittelwert an. Unser Mittelwert basiert auf dem Median.
Die Bewertung des Weins erfolgte im Rahmen einer Blindverkostung. Für eine Blindverkostung gelten bei uns strenge Regeln. Die Verkoster erhalten grundsätzlich keinerlei Informationen, die eine Identifizierung der Weine ermöglicht. Weitere Informationen, die über die Themenstellung hinausgehen, sind den Verkostern nur dann zugänglich, wenn sie für das Verständnis der Weine unbedingt erforderlich sind.
🕓Für die Verkostung des Weins stand uns – typischerweise während einer offenen Verkostungsveranstaltung, beispielsweise einer Weinmesse – nur wenig Zeit zur Verfügung. Der Wein konnte daher in seiner Entwicklung im Glas nicht über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die Aussagefähigkeit unserer Bewertung kann daher unter Umständen eingeschränkt sein.
Der Wein wurde als Fassmuster oder vor Erteilung einer amtlichen Prüfungsnummer oder staatlichen Prüfnummer verkostet. Muster ungefüllter Weine werden von uns nur in Ausnahmefällen akzeptiert, und auch nur dann, wenn wir von einer ausreichenden Stabilität auf der Flasche für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten ausgehen können.
Der Wein zeigte sich bei unserer Verkostung sensorisch auffällig. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen Weinfehler handeln. Qualität und Quantität der Auffälligkeit werden von uns kategorisiert und fließen in die Bewertung ein. Weinfehler wie Korkschmecker oder die untypische Alterungsnote führen grundsätzlich zu einer vollständigen Ablehnung.
Verkostungen, die sich auf dieselbe Flasche eines Weins beziehen, werden optisch durch eine Punktelinie zusammengefasst.