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Hörner

Hochstadt • Deutschland

weingueter.jpgBild: Deutsches Weininstitut
Barriquekeller in einem deutschen Weingut (Symbolfoto)

Hörner

Hainbachhof
76879 Hochstadt
Deutschland
Telefon: +49 6347 8814
Telefax: +49 6347 7861
Internet: www.hoerner-wein.de
E‑Mail: thomas@hoerner-wein.de

Die Weine im Überblick

WeinweißtrockenGelber Muskateller

2013er Gelber Muskateller „Steinbock“ Qualitätswein trocken

Deutschland

Pfalz • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 5041030 5 14 • 11,5 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 23. August 2017 von Werner Elflein

17🯅

Verkostet am 23. August 2017 von Julia Elflein

WeinrottrockenBlauer Spätburgunder

2012er Spätburgunder „Widder“ Qualitätswein trocken

Deutschland

Pfalz • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 5041030 18 14 • 13 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 3. Mai 2020 von Werner Elflein

Helles, leicht getrübtes Granatrot mit hoher Transparenz. Würziger, im Ansatz feinfruchtiger Duft nach Himbeere und Preiselbeere. Derzeit in einer schwierigen Verfassung, weil das neue Holz in seiner Ausprägung recht dominant gegenüber der eleganten, süßlichen Pinotfrucht wirkt. Daran ändert leider auch ein mehrstündiges Dekantieren wenig. In dieser Zeit vermag sich die Frucht jedoch wieder besser in Szene zu setzen. Die angestrebte Harmonie stellt sich jedoch nicht ganz ein. Sehr gute Länge.

16,5🯅🯅🯅⚖

Verkostet am 11. Juli 2015 von unserer Jury

WeinweißtrockenChardonnayWeißer Burgunder

2010er Weißburgunder & Chardonnay „Halbstück“ Spätlese trocken

Deutschland

Pfalz • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 5041030 23 11 • 12,5 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 11. Oktober 2013 von Werner Elflein

Intensives grünliches Goldgelb mit leuchtenden Reflexen und ausgeprägten „Kirchenfenstern“ an der Glaswand. Leicht buttrige und ätherische, zitrusbetonte Nase mit zarter Kokosnote und etwas Kümmel im Hintergrund. Bestechend geradlinig, die Säure nicht scheuend. Mit 12,5 % vol Alkohol kein Schwergewicht, aber enorm ausdrucksstark. Kompromisslos trocken schmeckend, zeigt Tiefe. Pflanzlich-herbes Finale. Hervorragende Länge.

WeinweißtrockenGrüner Silvaner

2009er Silvaner Kabinett trocken

Deutschland

Pfalz • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 5041030 7 10 • 12,5 % vol Alkohol

16🯅

Verkostet am 3. Juli 2015 von Werner Elflein

Diesen erstaunlichen Silvaner hatte ich in der Vergangenheit bereits mehrere Male verkostet. Warum erstaunlich? Thommy Hörners Wein aus seinem erstem eigenen Jahrgang entwickelte sich zunächst so, wie ich es von einem guten, ambitionierten trockenen Kabinett erwartet habe. Im besten Falle nämlich, dass er über ein gewisses Reifepotenzial verfügt. Tertiäre Aromen gehören zur Reife. Und sie stehen einem Wein nach mehreren Jahren auf der Flasche auch zu. Doch scheint es, als habe sich der Silvaner seit meiner letzten Verkostung nicht verändert, als verharre er in seinem damaligen Status quo. Mich beschleicht sogar leise der Eindruck, er wirke jugendlicher als je zuvor. Im Auge überwiegen nun die zitronengelben Farbnuancen, die inzwischen die früheren Grautöne verdrängt haben. Das Bukett zeigt leicht laktische Anklänge, kaum tertiäre Aromen, stattdessen aber noch immer eine ausgeprägte fruchtige Komponente, einen klar fokussierten Duft nach Zuckermelone. Mit 12,5 % vol Alkohol nicht zu opulent. Gute Präsenz am Gaumen, reife, aber zugleich belebende, gut eingebettete Säure. Schmeckt sehr trocken. Hervorragend ausbalanciert. Erst im langen Finale offenbaren sich dezente Reifenoten, ohne jegliche Adstringenz.

Zeichenerklärung
🯅Die Bewertung des Weins basiert auf einen einzelnen Verkoster. Der Verkoster wird namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte entweder offen oder blind. Im Falle einer blinden Verkostung ist diese explizit als solche gekennzeichnet.
🯅🯅Die Bewertung des Weins basiert auf zwei Verkostern. Die Verkoster werden namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte nach dem Vier-Augen-Prinzip, bei der sich beide Verkoster auf eine gemeinsame Bewertung einigen.
🯅🯅🯅Die Bewertung basiert auf einer Verkostung unserer Jury und gibt den von uns aus den Einzelbewertungen der Verkoster errechneten Mittelwert an. Unser Mittelwert basiert auf dem Median.
⚖Die Bewertung des Weins erfolgte im Rahmen einer Blindverkostung. Für eine Blindverkostung gelten bei uns strenge Regeln. Die Verkoster erhalten grundsätzlich keinerlei Informationen, die eine Identifizierung der Weine ermöglicht. Weitere Informationen, die über die Themenstellung hinausgehen, sind den Verkostern nur dann zugänglich, wenn sie für das Verständnis der Weine unbedingt erforderlich sind.
🕓Für die Verkostung des Weins stand uns – typischerweise während einer offenen Verkostungsveranstaltung, beispielsweise einer Weinmesse – nur wenig Zeit zur Verfügung. Der Wein konnte daher in seiner Entwicklung im Glas nicht über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die Aussagefähigkeit unserer Bewertung kann daher unter Umständen eingeschränkt sein.
⛬Der Wein wurde als Fassmuster oder vor Erteilung einer amtlichen Prüfungsnummer oder staatlichen Prüfnummer verkostet. Muster ungefüllter Weine werden von uns nur in Ausnahmefällen akzeptiert, und auch nur dann, wenn wir von einer ausreichenden Stabilität auf der Flasche für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten ausgehen können.
▲Der Wein zeigte sich bei unserer Verkostung sensorisch auffällig. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen Weinfehler handeln. Qualität und Quantität der Auffälligkeit werden von uns kategorisiert und fließen in die Bewertung ein. Weinfehler wie Korkschmecker oder die untypische Alterungsnote führen grundsätzlich zu einer vollständigen Ablehnung.
Verkostungen, die sich auf dieselbe Flasche eines Weins beziehen, werden optisch durch eine Punktelinie zusammengefasst.