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Künstler

Hochheim am Main • Deutschland

weingueter.jpgBild: Deutsches Weininstitut
Barriquekeller in einem deutschen Weingut (Symbolfoto)

Künstler

Geheimrat-Hummel-Platz 1a
65239 Hochheim am Main
Deutschland
Telefon: +49 6146 83860
Telefax: +49 6146 7335
Internet: www.weingut-kuenstler.de
E‑Mail: info@weingut-kuenstler.de

Die Weine im Überblick

SchaumweinweißtrockenChardonnay

2022er Chardonnay vom Kalkstein Qualitätswein trocken

VDP.GUTSWEIN ®

Deutschland

Rheingau • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 40060 11 23 • 13,5 % vol Alkohol

17,5🯅

Verkostet am 29. August 2025 von Werner Elflein

Gold- bis Bernsteingelb. Holzwürziger, leicht kräuteriger Duft nach reifen gelben und Zitrus-Früchten, insbesondere Limette. Ansprechende, dezente Reduktion im Hintergrund. Saftiger Chardonnay mit zartcremiger Textur, reifer Säure und hervorragender Länge.

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2021er Hochheimer Hölle Im Neuenberg Riesling Qualitätswein trocken

VDP.ERSTE LAGE ® / VDP.ERSTES GEWÄCHS ®

Deutschland

Rheingau • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 40060 10 22 • 12,5 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 1. August 2024 von Werner Elflein

Leuchtendes Grüngelb. Vielschichtiges Bukett. Initiale Reife trifft auf geröstete Kaffeebohne und zitrische Noten. Im Hintergrund Anklänge von Mandarine. Auf der Zunge mit großartiger Eleganz und mineralischem Feuerwerk. Vitale, pikante Säure. Feine Kräuterwürze. Exzellente Tiefe und Länge.

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2021er Hochheimer Stielweg Riesling Alte Reben Qualitätswein trocken

VDP.ERSTE LAGE ® / VDP.ERSTES GEWÄCHS ®

Deutschland

Rheingau • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 40060 14 22 • 13 % vol Alkohol

18🯅

Verkostet am 6. Februar 2026 von Werner Elflein

18🯅

Verkostet am 6. Februar 2026 von Julia Elflein

18🯅

Verkostet am 14. Juni 2025 von Werner Elflein

Aus dem 1964 gepflanzten Weinberg im Hochheimer Stielweg stammt regelmäßig einer der bemerkenswertesten Rieslinge von Gunter Künstler. Ende der 1990er noch als trockene Auslese deklariert, firmiert der Wein heute als Erste Lage und Qualitätswein, nominell hinter den Großen Gewächsen ins zweite Glied gerückt. Dort muss er sich aber keineswegs verstecken. Im Gegenteil. Der 2021er trifft die Erwartungen, die man an einen trockenen Weltklasse-Riesling haben darf, ungeachtet der guts- und verbandseigenen Klassifizierungen. Hier stehen eben nicht Konzentration und Dichte im Vordergrund, sondern Eleganz und Finesse. Nicht zum ersten Mal begegnen uns beim grüngelb im Glas schimmernden Stielweg reife Aprikose und tropische Aromen bereits in der atemberaubend mineralischen Nase. Nach einer spannungsgeladenen Eröffnung auf der Zunge brilliert der Stielweg mit großartiger Tiefe und Vielschichtigkeit, Feinheit und Eleganz. Eine zarte Grünkräuterigkeit tänzelt im Mundraum hin und her und umspielt die von Maracuja geprägte Frucht. Leise vibriert die Säure. Extrem lang und nachhaltig. Das ist Riesling. Das ist Stielweg.

18🯅

Verkostet am 14. Juni 2025 von Julia Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2021er Erbacher Marcobrunn Riesling Qualitätswein trocken

VDP.GROSSE LAGE ® / VDP.GROSSES GEWÄCHS ®

Deutschland

Rheingau • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 40060 60 22 • 13 % vol Alkohol

20🯅

Verkostet am 5. August 2026 von Werner Elflein

Volles Gelbgrün mit leuchtenden Reflexen. Hochkomplexes Bukett mit ersten, sehr dezenten Reifenoten. Anklänge von Steinobst, insbesondere Pfirsich, und getrockneten Kräutern. Wohl infolge des Cool-Climate-Jahrgangs nicht unbedingt lagentypische, aber deutlich ausgeprägte tropische Komponente mit Aromen von Maracuja. Auf der Zunge delikat, hochfein und elegant, mit vibrierender Mineralität. Energiegeladen und spannungsreich. Die reife Pfirsichfrucht nunmehr in vollem Saft. Großartige Balance. Mit einer Leichtfüßigkeit, die 13 % Alkohol mühelos negiert. Zarte Extraktsüße. Herausragende Länge und Nachhaltigkeit. Unaufdringliche Perfektion.

20🯅🕓

Verkostet am 11. März 2024 von Werner Elflein

SchaumweinweißtrockenChardonnay

2021er Chardonnay vom Kalkstein Qualitätswein trocken

VDP.GUTSWEIN ®

Deutschland

Rheingau • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 40060 11 22 • 13,5 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 23. August 2024 von Werner Elflein

Grüngelb. Von Zitrusaromen und gelben Früchten geprägte Nase mit pflanzlichen und ätherischen Noten. Daneben Anklänge von Butter und Vanille. Ein Chardonnay mit Strahlkraft. Vital, pikant und animierend. Geradlinige Art, reife Säure. Hervorragende Länge und Nachhaltigkeit.

Schaumweinrosébrut natureBlauer Spätburgunder

2017er Assmannshäuser Rosé Sekt brut nature

Deutschland

Rheingau • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 40060 53 19 • 12 % vol Alkohol

15🯅🯅🯅

Verkostet am 19. Oktober 2021 von unserer Jury

16,5🯅

Verkostet am 19. Oktober 2021 von Werner Elflein

16,5🯅

Verkostet am 21. Januar 2021 von Werner Elflein

16,5🯅🯅

Verkostet am 21. Januar 2021 von Werner Elflein und Julia Elflein

Zartes Lachsrosa. Feine, schnell aufsteigende Perlage. Duftet zunächst nach rotem und grünem Apfel, nach einigen Minuten an der Luft dann zunehmend komplex mit einer reichhaltigen Aromatik von Quitte und Cassis, später auch nach Bergamotte und Ingwer. Auf der Zunge mit zarter Hefenote, floral-pflanzlicher Komponente, reifer Säure und sehr guter Länge.

Schaumweinweißextra brutWeißer Riesling

2016er Hochheimer Stein Riesling Sekt extra brut

Deutschland

Rheingau • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 40060 52 20 • 12 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 21. April 2021 von Werner Elflein

17🯅🯅

Verkostet am 21. April 2021 von Werner Elflein und Julia Elflein

Goldgelb. Feine Perlage. Hefiger, zurückhaltender Briocheduft mit zarter Rieslingfrucht. Bei aller Puristik sehr ausgewogen und auf der Zunge mit Aromen von Grapefruit und feinen Nuancen von grün-rotem Apfel. Im Abgang auch etwas Melone. Sehr lang und nachhaltig.

🭹🯅

Korkschmecker (u. a. Trichloranisol)

Verkostet am 14. Februar 2021 von Werner Elflein

🭹🯅🯅

Korkschmecker (u. a. Trichloranisol)

Verkostet am 14. Februar 2021 von Werner Elflein und Julia Elflein

SchaumweinweißbrutWeißer Riesling

2016er Riesling Sekt brut

Deutschland

Losnummer 61754 • 12 % vol Alkohol

15,5🯅🯅🯅

Verkostet am 10. August 2021 von unserer Jury

15,5🯅

Verkostet am 10. August 2021 von Werner Elflein

16🯅

Verkostet am 7. April 2021 von Werner Elflein

16🯅🯅

Verkostet am 7. April 2021 von Werner Elflein und Julia Elflein

„Versektet in Flörsheim-Dalsheim“ lautet der vielsagende Hinweis auf dem Etikett. Weißgoldenes Strohgelb. Feine, schnell aufsteigende Perlen. Geradliniger Duft nach gelber Zitrone mit einem Hauch marokkanischer Minze. Im Mund trocken, durchaus puristisch anmutend. Sehr gute Länge. Pflanzliche Noten im Abgang. In unserer Blindverkostung sofort als Rheingauer Riesling-Sekt zu erkennen.

Schaumweinweißbrut natureChardonnay

2011er Chardonnay Sekt brut nature

Deutschland

Rheingau • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 40060 50 20 • 12 % vol Alkohol

14,5🯅🯅🯅

Verkostet am 16. November 2021 von unserer Jury

15🯅

Verkostet am 16. November 2021 von Werner Elflein

15🯅

Verkostet am 8. April 2021 von Werner Elflein

15🯅🯅

Verkostet am 8. April 2021 von Werner Elflein und Julia Elflein

Goldgelb. Feine Perlage. In der Nase changierend. Phasenweise erscheint die Frucht einer reifen Birne, dann wiederum nimmt Lakritze nahezu den gesamten wahrnehmbaren Raum ein. Daneben Anklänge von Walnuss. Zeigt sich am Gaumen als typischer Jahrgangsvertreter mit eher wenig Frucht, dafür cremiger Substanz. Nachhaltig und mit sehr guter Länge.

SchaumweinweißbrutChardonnay

2010er Chardonnay Sekt brut

Deutschland

Losnummer 61163 • 12 % vol Alkohol

14,5🯅🯅🯅

Verkostet am 16. November 2021 von unserer Jury

13,5🯅

Sauerkrautton (Diacetyl)

Verkostet am 16. November 2021 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2010er Hochheimer Hölle Riesling Kabinett trocken

Deutschland

Rheingau • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 40060 10 11 • 12,5 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 29. Dezember 2016 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2010er Hochheimer Reichestal Riesling Kabinett

Deutschland

Rheingau • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 40060 3 05 • 7,5 % vol Alkohol

14,5🯅

Verkostet am 18. Juli 2010 von Werner Elflein

Zeichenerklärung
🯅Die Bewertung des Weins basiert auf einen einzelnen Verkoster. Der Verkoster wird namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte entweder offen oder blind. Im Falle einer blinden Verkostung ist diese explizit als solche gekennzeichnet.
🯅🯅Die Bewertung des Weins basiert auf zwei Verkostern. Die Verkoster werden namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte nach dem Vier-Augen-Prinzip, bei der sich beide Verkoster auf eine gemeinsame Bewertung einigen.
🯅🯅🯅Die Bewertung basiert auf einer Verkostung unserer Jury und gibt den von uns aus den Einzelbewertungen der Verkoster errechneten Mittelwert an. Unser Mittelwert basiert auf dem Median.
Die Bewertung des Weins erfolgte im Rahmen einer Blindverkostung. Für eine Blindverkostung gelten bei uns strenge Regeln. Die Verkoster erhalten grundsätzlich keinerlei Informationen, die eine Identifizierung der Weine ermöglicht. Weitere Informationen, die über die Themenstellung hinausgehen, sind den Verkostern nur dann zugänglich, wenn sie für das Verständnis der Weine unbedingt erforderlich sind.
🕓Für die Verkostung des Weins stand uns – typischerweise während einer offenen Verkostungsveranstaltung, beispielsweise einer Weinmesse – nur wenig Zeit zur Verfügung. Der Wein konnte daher in seiner Entwicklung im Glas nicht über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die Aussagefähigkeit unserer Bewertung kann daher unter Umständen eingeschränkt sein.
Der Wein wurde als Fassmuster oder vor Erteilung einer amtlichen Prüfungsnummer oder staatlichen Prüfnummer verkostet. Muster ungefüllter Weine werden von uns nur in Ausnahmefällen akzeptiert, und auch nur dann, wenn wir von einer ausreichenden Stabilität auf der Flasche für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten ausgehen können.
Der Wein zeigte sich bei unserer Verkostung sensorisch auffällig. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen Weinfehler handeln. Qualität und Quantität der Auffälligkeit werden von uns kategorisiert und fließen in die Bewertung ein. Weinfehler wie Korkschmecker oder die untypische Alterungsnote führen grundsätzlich zu einer vollständigen Ablehnung.
Verkostungen, die sich auf dieselbe Flasche eines Weins beziehen, werden optisch durch eine Punktelinie zusammengefasst.