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Zang

Nordheim am Main • Deutschland

weingueter.jpgBild: Deutsches Weininstitut
Barriquekeller in einem deutschen Weingut (Symbolfoto)

Zang

Kreuzbergstraße 2
97334 Nordheim am Main
Deutschland
Telefon: +49 9381 6761
Telefax: +49 9381 3942
Internet: www.oekoweingut-zang.de
E‑Mail: info@oekoweingut-zang.de

Die Weine im Überblick

WeinweißtrockenGrüner Silvaner

2022er Silvaner „Gutswein“ Qualitätswein trocken

Deutschland

Franken • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4423 17 23 • 12 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 28. Juni 2025 von Werner Elflein

Zitronengelb. Signalisiert bereits in der Nase den Ausbau im großen Holzfass. Leise Aromen von getrockneten Kräutern, gelbem Apfel, sonnengereifter Zitrone in Form von frisch gepresstem Saft und süßlichem Gelee sowie Cantaloupe-Melone. Auf der Zunge geht es weiter mit Anklängen von Zitrone und Orange. So vielschichtig die Frucht auch ist, sie steht zu keinem Zeitpunkt im Vordergrund. Der tiefstapelnd als Gutswein deklarierte Silvaner besticht durch seine ausdrucksvolle Präsenz am Gaumen, eine feine, elegante Säure und einer beeindruckenden Struktur, die von wärmenden, nicht bitternden Phenolen gekennzeichnet ist. Sehr gute Länge. Ein Gutswein im wahrsten Sinne des Wortes, aber eigentlich auch viel mehr.

17🯅

Verkostet am 28. Juni 2025 von Julia Elflein

Weinweißtrocken bis feinherbGrüner Silvaner

2018er Nordheimer Vögelein Silvaner „Gegenstrom“ Qualitätswein

Deutschland

Franken • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4423 2 19 • 12,5 % vol Alkohol

13🯅

Essigstich

Verkostet am 8. Mai 2020 von Werner Elflein

Helles Strohgelb mit goldenen Reflexen. Von reifem gelben Steinobst und gelbem Apfel geprägter, leicht oxidativer Duft. Dezente Nuancen von Kümmel, aber auch höheren Estern und Fruchtessig. Mundfüllend, etwas breit angelegt, aber keineswegs ohne Charme. Zeigt Individualität, dürfte jedoch gerade durch diese stark polarisieren. Gute Länge.

WeinweißtrockenGrüner Silvaner

2016er Nordheimer Vögelein Langgraben Silvaner Spätlese trocken

Deutschland

Franken • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 4423 3 17 • 13 % vol Alkohol

14,5🯅

Böckser

Verkostet am 22. Mai 2020 von Werner Elflein

Goldgelb. Kräuterige, rudimentärer Duft, der kaum Frucht zeigt. Daneben eine deutliche Beeinträchtigung durch Schwefel, die sich leider nicht nur auf die Nase beschränkt, sondern auch im Mundraum die an sich gute, cremige Textur des Weines durch raue Geschmackskomponenten konterkariert. Mit Luft entwickeln sich dezente Vanillenoten. Feine Säure. Sehr gute Länge.

Zeichenerklärung
🯅Die Bewertung des Weins basiert auf einen einzelnen Verkoster. Der Verkoster wird namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte entweder offen oder blind. Im Falle einer blinden Verkostung ist diese explizit als solche gekennzeichnet.
🯅🯅Die Bewertung des Weins basiert auf zwei Verkostern. Die Verkoster werden namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte nach dem Vier-Augen-Prinzip, bei der sich beide Verkoster auf eine gemeinsame Bewertung einigen.
🯅🯅🯅Die Bewertung basiert auf einer Verkostung unserer Jury und gibt den von uns aus den Einzelbewertungen der Verkoster errechneten Mittelwert an. Unser Mittelwert basiert auf dem Median.
Die Bewertung des Weins erfolgte im Rahmen einer Blindverkostung. Für eine Blindverkostung gelten bei uns strenge Regeln. Die Verkoster erhalten grundsätzlich keinerlei Informationen, die eine Identifizierung der Weine ermöglicht. Weitere Informationen, die über die Themenstellung hinausgehen, sind den Verkostern nur dann zugänglich, wenn sie für das Verständnis der Weine unbedingt erforderlich sind.
🕓Für die Verkostung des Weins stand uns – typischerweise während einer offenen Verkostungsveranstaltung, beispielsweise einer Weinmesse – nur wenig Zeit zur Verfügung. Der Wein konnte daher in seiner Entwicklung im Glas nicht über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die Aussagefähigkeit unserer Bewertung kann daher unter Umständen eingeschränkt sein.
Der Wein wurde als Fassmuster oder vor Erteilung einer amtlichen Prüfungsnummer oder staatlichen Prüfnummer verkostet. Muster ungefüllter Weine werden von uns nur in Ausnahmefällen akzeptiert, und auch nur dann, wenn wir von einer ausreichenden Stabilität auf der Flasche für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten ausgehen können.
Der Wein zeigte sich bei unserer Verkostung sensorisch auffällig. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen Weinfehler handeln. Qualität und Quantität der Auffälligkeit werden von uns kategorisiert und fließen in die Bewertung ein. Weinfehler wie Korkschmecker oder die untypische Alterungsnote führen grundsätzlich zu einer vollständigen Ablehnung.
Verkostungen, die sich auf dieselbe Flasche eines Weins beziehen, werden optisch durch eine Punktelinie zusammengefasst.