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Thomas Harteneck

Schliengen • Deutschland

weingueter.jpgBild: Deutsches Weininstitut
Barriquekeller in einem deutschen Weingut (Symbolfoto)

Thomas Harteneck

Brezelstraße 15
79418 Schliengen
Deutschland
Telefon: +49 7635 8837
Telefax: +49 7635 823755
Internet: www.weingut-harteneck.de
E‑Mail: info@weingut-harteneck.de

Die Weine im Überblick

NaturweinweißtrockenSauvignon Blanc

2024er „Muschelkalk“ Sauvignon Blanc Landwein

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 426 9 25 • 12,5 % vol Alkohol

17,5🯅

Verkostet am 20. Juli 2026 von Werner Elflein

Volles Zitronengelb. Floraler, zartrauchiger Duft nach weißen Blüten und gelben Früchten, insbesondere Honigmelone. Im Mund mit cremiger Textur und moderater, gut eingebundener Säure. Sur-Lie-Charakter, feine Extraktsüße, exotisch angehauchtes Finish, hervorragende Länge und Nachhaltigkeit. Stilistisch sehr nahe an einem Pouilly-Fumé.

17,5🯅

Verkostet am 20. Juli 2026 von Julia Elflein

WeinweißtrockenWeißer Gutedel

2023er Gutedel Landwein trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 303 9 25 • 11,5 % vol Alkohol

16🯅

Verkostet am 15. April 2026 von Werner Elflein

Blassgelb. Lebendiger Duft mit feiner, würziger Sur-Lie-Aromatik und Aromen von Birne und grünem Apfel. Im Mund enorm ausdrucksstark mit viel Frische, die keine Säure benötigt. Tiefgründig. Exzellente Länge. Im langen Abgang etwas reife Banane. Gewinnt mit Luft.

16🯅

Verkostet am 15. April 2026 von Julia Elflein

WeinweißtrockenWeißer Gutedel

2022er Gutedel Landwein trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 203 11 23 • 11,5 % vol Alkohol

16🯅

Verkostet am 21. April 2024 von Werner Elflein

Zitronengelb. Reduktiver Duft nach grünem und gelbem Apfel, teils frischer, teils gerösteter Marone. Anklänge von abgebranntem Zündholz. Zartbuttrige Noten, die auf einen biologischen Säureabbau hindeuten. Auf der Zunge mit grünkräuteriger Würze und vitaler, anregender Säure. Aromen von Walnuss. Ätherische Frische im langen Abgang. Hervorragender Nachhall.

NaturweinorangetrockenGrauer Burgunder

2022er Gigemantel Grauburgunder Landwein

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 229 24 • 14 % vol Alkohol

17,5🯅

Verkostet am 12. August 2026 von Werner Elflein

Lachsfarbenes Rosa. Zart karamelliger, grauburgundertypischer Duft nach gerösteten Nüssen, getrockneter Aprikose und Honigmelone. Ausdrucksvoller Vertreter der Rebsorte, der die Kraft von 14 % Alkohol in Substanz verpackt und dabei noch sehr elegant wirkt. Saftige Fruchtfülle und Extraktsüße. Reife, moderate Säure. Hervorragende Länge. Etwas Salzkaramell im Abgang.

18🯅

Verkostet am 12. August 2026 von Julia Elflein

WeinrottrockenBlauer Spätburgunder

2022er Spätburgunder trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 207 4 24 • 13 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 7. September 2025 von Werner Elflein

Leicht getrübtes dunkles Granat- bis Kirschrot mit schwacher bis mittlerer Transparenz. Duft nach roten Waldbeeren, vornehmlich Brom- und Himbeere. Eleganter Spätburgunder, der bei aller Zartheit dennoch durchaus robuste, aber gut integrierte, grobkörnige und sandige Tannine vorzuweisen hat. Würzige Frucht. Vitale Säure, sehr gute Länge.

NaturweinweißtrockenAuxerrois

2021er „Jurakalk“ Auxerrois Landwein

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 131 23 • 12,5 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 25. März 2024 von Werner Elflein

Helles Strohgelb. Außerordentlich vielschichtiges Bukett nach Quitte, gelbem Apfel, getrocknetem Heu mit Anklängen von Conference-Birne und Aloe vera. Geschmacklich sehr trocken. Animierende, vibrierende und durchaus pikante Säure. Regt zum genussvollem Trinken an. Exzellente Länge. Großartiger Auxerrois.

NaturweinweißtrockenWeißer Gutedel

2021er „Vollmond“ Chasselas Landwein

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 134 22 • 11 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 19. Juni 2022 von Werner Elflein

16,5🯅

Verkostet am 12. Mai 2022 von Werner Elflein

Leicht trübes Orangegelb. Komplexer Duft von Conference-Birne mit Anklängen von weißem Pfeffer, Kümmel, Gewürzen aus der Weihnachtszeit und Zimt. Ätherische Komponente. Kleidet den gesamten Mundraum aus. Angenehm würzige Phenolik, elegante Säure. Florale Noten, Aromen von Brennnessel und weißer Stachelbeere. Hervorragende Länge.

NaturweinweißtrockenWeißer Gutedel

2021er „Vollmond“ Chasselas Landwein

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 134 9 22 • 11 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 1. Mai 2024 von Werner Elflein

Offenbar eine spätere Füllung des Weins. Leicht trübes, leuchtendes Zitronengelb. Duftet nach Conference-Birne und sonnengereifter Zitrone. Etwas Zimt im Hintergrund. Saftige Fruchtfülle, vitale Säure, feine grünkräuterige Aromenkomponente, Limette, Brennnessel und weiße Stachelbeere. Hervorragende Länge.

WeinweißtrockenWeißer Gutedel

2020er Gutedel Landwein trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 3 21 • 11,5 % vol Alkohol

16🯅

Verkostet am 19. Juli 2022 von Werner Elflein

Blassgelb. Vielschichtiger Duft nach Ananas, Birne und Cranberry. Liegt leichtfüßig auf der Zunge, zeigt zugleich eine hohe aromatische Dichte und cremige Textur. Moderate Säure. Hervorragende Balance. In sich ruhend. Unprätentiöses Auftreten, offenbart seine Größe – typisch für Thomas Hartenecks Weine – erst auf dem zweiten oder dritten Schluck. Sehr gute Länge. Ein Vorzeige-Gutedel.

16🯅

Verkostet am 2. Mai 2022 von Werner Elflein

WeinweißtrockenRuländer

2020er Grauburgunder Landwein trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 14 E 21 • 13 % vol Alkohol

15🯅🕓

Verkostet am 8. Juli 2023 von Werner Elflein

WeinweißtrockenJohanniterMüller-Thurgau

2020er „Sonnensegler“ Landwein trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 8 21 • 12,5 % vol Alkohol

15🯅

Verkostet am 5. August 2022 von Werner Elflein

Anspruchsvolle Weißweincuvée aus Müller-Thurgau und Johanniter. Helles Gelb. In der Nase zeigen sich feine tropische Aromen, insbesondere Ananas. Elegante Textur auf der Zunge, zugleich ausdrucksvoll und so gar nicht das harmlose Sommerweinchen, das mit dem Namen in Verbindung gebracht werden mag. Hervorragende Balance, sehr gute Länge.

NaturweinweißtrockenAuxerrois

2020er „Jurakalk“ Auxerrois Landwein

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 31 21 • 13 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 5. Februar 2023 von Werner Elflein

Goldgelb mit diskreter Trübung. Kräuterwürziger und Duft nach Bienenwachs, Honig, Zimt und Birne. Auf der Zunge cremig, mit Aromen von getrockneten Kräutern. Elegante Säure, wärmende Gerbstoffe, hervorragende Länge und Nachhaltigkeit.

NaturweinweißtrockenWeißer Gutedel

2020er „Mythos“ Gutedel Landwein

Deutschland

Losnummer 38 21 • 13 % vol Alkohol

19🯅

Verkostet am 8. Januar 2023 von Werner Elflein

Trübes, leuchtendes Zitronengelb mit weißgoldenen Reflexen. Bereits in der Nase mit großartiger Komplexität. Geprägt von der Frucht sonnengereifter Zitrone und grünen Kräutern. Daneben aber auch weitere Aromen, die überwiegend an Galia-, teilweise aber auch an Cantaloupemelone erinnern. Auf der Zunge zupackend und animierend. Saftig und mit einer ungeschminkten, vitalen, ja geradezu strahlenden Säure. Je länger der Wein im Glas verbleibt, desto vielschichtiger wird er. Quitte kommt zum Vorschein, aber auch etwas Honigwürze und Vanille. Außerdem Nuancen von Cranberry, zart umhüllt von weißer Schokolade. Im Abgang Ananas. Herausragende Länge, exzellenter Nachhall. Ein großer Naturwein, der zudem zeigt, was die Rebsorte Gutedel in den Händen eines hochbegabten Winzern zu leisten vermag.

NaturweinweißtrockenWeißer Gutedel

2020er „Vollmond“ Chasselas Landwein

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 34 21 • 10,5 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 3. Februar 2023 von Werner Elflein

Helles, erstaunliches klares Gelb. In der Aromatik dominiert Birne, sowohl in der Nase als auch auf der Zunge. Unmaskierte, aber angenehme und animierende Säure. Bei lediglich 10,5 % vol Alkohol zwar leicht, aber nicht dünn. Zeigt Stil und Charakter. Sehr gute Länge.

Pétillant NaturelweißtrockenAuxerroisBlauer SpätburgunderWeißer Gutedel

2020er „Prinz Noah“ Perlwein

Deutschland

Losnummer 19 20 • 12,5 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 11. Juni 2022 von Werner Elflein

16,5🯅🯅🯅

Verkostet am 20. September 2021 von unserer Jury

17🯅

Verkostet am 20. September 2021 von Werner Elflein

17🯅

Verkostet am 29. Juli 2021 von Werner Elflein

17🯅🯅

Verkostet am 29. Juli 2021 von Werner Elflein und Julia Elflein

Cuvée aus Gutedel, Auxerrois und Spätburgunder. Helles Rosé- bis Orangegold. Puristischer, animierender Duft nach gelbem Apfel, Mirabelle und der karamellisierten Kruste einer Crème brûlée. Perfekt integrierte Kohlensäure. Exzellente Balance. Benötigt etwas Luft, um sich im Glas voll zu entwickeln. Gewinnt dann immer mehr an Tiefe. Etwas Walnuss im Finish. Hervorragende Länge, guter Essensbegleiter.

NaturweinorangetrockenCabernet Blanc

2020er Orange Cabernet Blanc Landwein trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 39 21 • 13,5 % vol Alkohol

18🯅

Verkostet am 20. Juli 2022 von Werner Elflein

Trübes Bernsteinorange. Bereits in der Nase enorm vielschichtig, erinnert aufgrund der Pyrazine an einen Sauvignon Blanc. Aromen von Stachelbeere. Vegetabile Komponente. Großartige Konzentration, ohne auch nur ansatzweise schwerfällig oder gar sättigend zu wirken. Wärmende Phenole, ohne jede Spur von Bitternis. Komplexe Würze. Ausgewogenes trockenes Geschmackserlebnis. Sehr gute Länge.

NaturweinorangetrockenRuländer

2020er Gigemantel Grauburgunder Landwein

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 29 21 • 12,5 % vol Alkohol

17,5🯅

Verkostet am 3. September 2022 von Werner Elflein

Zartes Lachsrot mit orangenem Touch. Deutliche Trübung. Ein Naturwein mit hervorstechener Sortencharakteristik. In der Nase Aromen von Melone, Grapefruit und Haselnuss. Auf der Zunge angenehme Phenole. Betörende Frucht, pflanzlich und kräuterig. Harmonische Säure, großartige Frische, hervorragende Länge, exzellenter Nachhall.

SchaumweinweißbrutChardonnay

2019er Chardonnay Blanc de Blanc Sekt brut

Deutschland

Losnummer 3210 5 23 • 13 % vol Alkohol

18🯅

Verkostet am 3. März 2024 von Werner Elflein

Degorgiert im Mai 2023 nach 24-monatigem Hefelager. Hellgrün mit sehr feiner Perlage. Vielschichtiger, gelbfruchtiger Duft nach Brioche mit einem Hauch Karamell. Auf der Zunge hochelegant, mit außergewöhnlich feinem Mousseaux, komplexer Chardonnayfrucht, zarter Honigwürze, exzellenter Tiefe, Länge und Nachhaltigkeit. Zurzeit in bestechender Verfassung.

WeinweißtrockenWeißer Burgunder

2019er Weißburgunder Landwein trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 10 20 • 12 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 27. April 2021 von Werner Elflein

Grünliches Strohgelb. Kühler Duft nach Williamsbirne und frischem Heu. Eleganter, leichtfüßiger Sortenvertreter mit vitaler Säure und leiser, aber dennoch ausdrucksvoller Aromatik und exzellenter Balance. Frische trifft auf innere Ruhe. Sehr gute Länge.

15,5🯅

Verkostet am 29. Juni 2020 von Werner Elflein

NaturweinweißtrockenAuxerrois

2019er „Jurakalk“ Auxerrois

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 31 20 • 12,5 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 12. Mai 2021 von Werner Elflein

Zeigt inzwischen eine deutliche Trübung bei unverändert leuchtendem Strohgelb. In der Nase dominieren nunmehr Ananas, Birne und Melone, wobei noch immer Anklänge von Sternfrucht erkennbar sind. Am Gaumen saftige Fruchtfülle und deutlich mineralische Noten. Unter einer lebendigen, vibrierenden Gärkohlensäure cremig und sehr gut balanciert, mit feiner Säure und zarter Würze im langen Abgang. Eine anfänglich leichte Bitternis verliert sich unter Lufteinfluss. Nachhaltig und eindringlich.

17🯅

Verkostet am 3. Oktober 2020 von Werner Elflein

Leuchtendes Strohgelb. Vom Kalksteinboden und mineralischen Noten geprägter Auxerrois. Vielschichtiger, von Vanille und Zitronengras unterlegter Duft nach Lakritze, Melone, Conference-Birne, kandierter Ananas und Sternfrucht. Auch am Gaumen geprägt vom Jurakalk. Infolge der Malolaktik leicht buttrig und mit zarter Cremigkeit. Ausgewogen, mit eleganter Säure, verspielt und immer wieder neue Facetten zeigend. Hervorragende Länge. Obwohl nur minimal geschwefelt, ausgesprochen stabil, auch unter längerem Luftkontakt.

17🯅

Verkostet am 29. Juni 2020 von Werner Elflein

NaturweinweißtrockenWeißer Gutedel

2019er „Vollmond“ Chasselas Landwein

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 34 20 • 11,5 % vol Alkohol

16🯅

Verkostet am 28. April 2021 von Werner Elflein

16🯅

Verkostet am 10. Dezember 2020 von Werner Elflein

Helles Grüngelb mit strohgelben Reflexen. In der Nase mit mineralischen, erdigen Noten, floralem Touch und dezenten Fruchtaromen, die an vollreife Birne und Zitrone erinnern. Auf der Zunge leichtgewichtig und dennoch mit hoher Geschmacksintensität. Zartcremig und saftig. Sehr trocken, gleichzeitig äußerst moderat in der Säure, aber dennoch vibrierend und mit Zugkraft, im Stile eines animierenden Kabinetts. Sehr gute Länge.

16,5🯅

Verkostet am 29. Juni 2020 von Werner Elflein

NaturweinweißtrockenWeißer Burgunder

2019er Gigemantel Weißer Burgunder Landwein trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 30 21 • 12,5 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 9. Juni 2022 von Werner Elflein

Leicht getrübtes Strohgelb mit mittlerer Transparenz. Zart reduktive Nase mit großartiger Aromendichte von Birne, Ananas und etwas Apfelkompott, außerdem deutlich tropische Anklänge, Noten von Haselnuss und Vanille. Im Mund cremige Fruchtfülle, ausdrucksvoll, mit herber, teils kräuteriger mineralischer Würze. Hervorragende Länge.

NaturweinorangetrockenRuländer

2019er Geigenmantel Grauburgunder

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 29 20 • 13 % vol Alkohol

17,5🯅

Verkostet am 24. Mai 2021 von Werner Elflein

17,5🯅

Verkostet am 17. November 2020 von Werner Elflein

Helles Kupferrosa mit deutlicher Trübung. Erfrischend-jugendlicher Duft nach rosa Grapefruit, Cantaloupemelone, grünem Apfel und roter Apfelschale. Saftige Frucht, die von der Nase bis ins Finale am Gaumen einen roten Faden bildet. Im Mund mit spürbarer Kohlensäure und markanter, ja beinahe süßlich anmutender Phenolik, die ohne nennenswerte Bitternis Struktur verleiht. Vitale Säure, sehr trocken, hervorragende Länge.

17,5🯅

Verkostet am 8. September 2020 von Werner Elflein

17🯅

Verkostet am 29. Juni 2020 von Werner Elflein

NaturweinrosétrockenBlauer SpätburgunderCabernet CarolCabernet Mitos

2019er Rosé fruchtig

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 36 20 • 11,5 % vol Alkohol

16🯅

Verkostet am 6. Januar 2021 von Werner Elflein

Reflexreiches, eher dunkles Lachsrosa. Vielschichtiges Bukett mit Fruchtaromen von Apfel, Holumder und Walderdbeere, mit Luft auch etwas Lakritz. Auf der Zunge mit großartiger Frische, vibrierender Säure und grünkräuterigen Anklängen. Sehr trocken im Geschmack und ohne jegliche Zuckerschminke. Hervorragende Länge.

16🯅

Verkostet am 29. Juni 2020 von Werner Elflein

NaturweinrottrockenBlauer Spätburgunder

2019er „Diva“ Pinot Noir

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 35 20 • 12,5 % vol Alkohol

18,5🯅

Verkostet am 30. Dezember 2022 von Werner Elflein

Von wegen, ein ungeschwefelter Wein sei nicht lagerfähig. Wir reden natürlich nicht von einem Jahrzehnt. Das wäre in der Tat vermessen. Doch die „Diva“, mit der Thomas Harteneck das Konzept eines Primeurs verfolgt, geht inzwischen in ihr viertes Jahr auf der Flasche und erweist sich als außerordentlich stabil. Das anfangs noch schwach transparente Kirschrot dunkelt an der Luft nach und wird vollständig blickdicht. Apropos Luft: Die schadet nicht. Ganz im Gegenteil. Zunächst noch stürmisch und ungezügelt, runden sich die Aromen mehr und mehr ab. Die bereits in der Jugend wahrnehmbare Kirsche ist nach wie vor ebenso präsent wie die schwarze Johannisbeere. Eleganz und Feinheit treiben sich hier gegenseitig bis auf die Spitze. Samtige, perfekt verwobene und doch auf der Zunge als leicht körnig wahrnehmbare Tannine. Die Säure ist weich, aber recht vital. Würziger Abklang. Großartige Tiefe und Länge. Ein Naturwein, wie wir ihn uns nur wünschen können und der tatsächlich mit Reife sogar noch besser, weil harmonischer, komplexer und subtiler wird. Hier passt nahezu alles.

17,5🯅

Verkostet am 12. Februar 2021 von Werner Elflein

17,5🯅

Verkostet am 19. September 2020 von Werner Elflein

Anfangs noch transparentes helles Granatrot mit deutlicher Trübung. Erscheint später, mit etwas Luft, blickdicht in dunklem Kirschrot. Violetter Rand. Komplexer, zartrauchiger Duft nach Grafit und einem Hauch von Schwarz- und Sauerkirsche. Anklänge von schwarzer Johannisbeerkonfitüre und Karamell. Auf der Zunge hochfein, elegant und perfekt ausbalanciert. Vorwiegend samtige, teils auch grobkörnige Tannine, die sich harmonisch im gesamten Mundraum ausbreiten, ohne in den Vordergrund zu drängen. Ausladende Frucht, die jedoch in keiner Weise plakativ wirkt. Weiche Säure. Großartige Tiefe und Länge.

16,5🯅

Verkostet am 29. Juni 2020 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Gutedel

2018er Gutedel Landwein trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 3 19 • 11,5 % vol Alkohol

15🯅

Verkostet am 29. Juni 2020 von Werner Elflein

15🯅

Verkostet am 28. April 2020 von Werner Elflein

Graugelb. Feiner, leicht floraler Duft nach gelben Früchten und Birne. Cremige Frucht, florale Aromen, trotz analytisch geringem Restzucker süßlich anmutend. Vanillige Anklänge im Abgang. Gute Länge.

Pétillant NaturelweißtrockenCabernet Blanc

2018er „Mythos“

Deutschland

Losnummer 32 18 • 14,5 % vol Alkohol

18🯅

Verkostet am 3. Juli 2021 von Werner Elflein

Trübes Gold- bis Bernsteingelb. Feinperlig. Beeindruckend vielfältige Aromatik von Birne, weißer Johannisbeere, Wildapfel und einem Hauch Walnuss. Elegantes Mousseux, auf der Zunge mit ätherischen Noten, großer Tiefe und exzellenter Länge.

18🯅

Verkostet am 1. Januar 2021 von Werner Elflein

Trübes Goldgelborange, sehr fein moussierend. Vielschichtiger Duft nach Birnenkompott, Wildapfel, Maracuja und weiteren tropischen Früchten mit Anklängen von Grapefruit und Orange. Mit Luft und steigender Temperatur auch zunehmend geprägt von Haselnuss. Im Mund zupackend und mit atemberaubendem Spiel zwischen hefiger Süße und gut eingebundener Kohlensäure, ummantelt von einer lebendigen Weinsäure und exotischen Gewürzen. Hochwertige Phenolik. Ausdrucksvoll bis ins nicht enden wollende Finish.

18🯅

Verkostet am 29. Juni 2020 von Werner Elflein

WeinrottrockenBlauer Spätburgunder

2018er Spätburgunder Landwein trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 7 20 • 12,5 % vol Alkohol

14🯅

Verkostet am 28. Mai 2020 von Werner Elflein

NaturweinrottrockenBlauer SpätburgunderCabernet FrancMerlot

2018er „Mythos“

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 33 19 • 14,5 % vol Alkohol

18🯅

Verkostet am 11. Mai 2021 von Werner Elflein

18🯅

Verkostet am 11. Oktober 2020 von Werner Elflein

Tiefdunkles, blickdichtes Kirsch- bis Schwarzrot mit purpurnem Touch. Bereits in der Nase mit expressiver Fruchtkonzentration. Aromen von schwarzer Johannisbeere, Aronia und Holunder, untermalt von zart-rauchigen Noten. Anklänge von Räucherspeck und Haselnuss. Im Mund wärmend, saftig und wieder mit hochkonzentrierter, süßlich anmutender Frucht. Markante, reife, teils samtig-sandige, teils feinkörnige Tannine. Exzellente Länge, etwas Schokolade im Nachhall.

18🯅

Verkostet am 29. Juni 2020 von Werner Elflein

NaturweinrottrockenMerlot

2018er „Paradies“ Merlot

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Losnummer 21 19 • 14,5 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 20. September 2021 von Werner Elflein

16,5🯅🯅🯅

Verkostet am 20. September 2021 von unserer Jury

17,5🯅

Verkostet am 26. September 2020 von Werner Elflein

Blickdichtes Schwarzrot. Vielschichtiger Duft nach dunklen Beeren, insbesondere Brombeere und Aronia, Heidelbeer- und Holunderkonfitüre, Milchschokolade und schwarzem Tee. Gut eingebundener, leicht wärmender Alkohol. Zeigt am Gaumen ein harmonisches Zusammenspiel von Frucht und markanten, grobkörnigen Tanninen mit kräuterigen Facetten. Feine, elegante Säure. In sich ruhend. Im Abgang wieder deutlich Schokolade. Exzellente Länge und Tiefe.

17🯅

Verkostet am 29. Juni 2020 von Werner Elflein

WeinweißtrockenWeißer Gutedel

2016er Gutedel Qualitätswein trocken

Deutschland

Baden • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 279 3 17 • 11,5 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 9. Mai 2018 von Werner Elflein

WeinweißtrockenAuxerrois

2015er Auxerrois SH Qualitätswein trocken

Deutschland

Baden • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 279 28 16 • 12,5 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 20. April 2017 von Werner Elflein

16,5🯅

Verkostet am 20. April 2017 von Julia Elflein

Schaumweinweißbrut natureRuländerWeißer Burgunder

2014er Crémant brut nature

Deutschland

Baden • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 425 201 20 • 12,5 % vol Alkohol

17🯅🯅🯅

Verkostet am 13. September 2021 von unserer Jury

18🯅

Verkostet am 13. September 2021 von Werner Elflein

18🯅

Verkostet am 20. Mai 2021 von Werner Elflein

18🯅🯅

Verkostet am 20. Mai 2021 von Werner Elflein und Julia Elflein

Cuvée aus Weiß- und Grauburgunder. Zart grünliches Goldgelb. Feine Perlage. Zarthefige Nase mit dezent oxidativer Note und einer komplexen Aromenvielfalt aus Brioche, Zitrusfrüchten, Erdbeere, getrocknetem Steinobst, Honig, Walnuss, etwas Birnenkompott und kräuterigen Anklängen von Liebstöckel. Sehr feines, aber auch lebendiges Mousseux. Vielschichtige Tiefe. Intensive, gleichsam nicht überbordende Fruchtaromen, die nun primär an Birne erinnern. Hervorragende Länge. Lädt zum Meditieren ein, eignet sich aber genauso gut als Speisenbegleiter.

WeinrottrockenCabernet Franc

2014er Cabernet Franc Réserve Qualitätswein trocken

Deutschland

Baden • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 279 25 15 • 13 % vol Alkohol

15,5🯅

Verkostet am 9. Januar 2017 von Werner Elflein

WeinrottrockenBlauer Spätburgunder

2011er Hellberg Spätburgunder Spätlese trocken

Deutschland

Baden • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 279 15 13 • 14 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 3. Oktober 2019 von Werner Elflein

17,5🯅

Verkostet am 3. Oktober 2019 von Julia Elflein

16,5🯅

Verkostet am 24. März 2019 von Werner Elflein

Kirschrot mit mittlerer Transparenz. Balsamischer Duft mit Anklängen von Himbeere. Sehr würzig, mit teils feinsandigen, teils samtigen und schokoladigen Tanninen. Bei 14 % vol Alkohol alles andere als ein Leisetreter, kraftvoll und mit einer nie ins Schwerfällige abdriftenden Üppigkeit. Erinnert im Abgang an das Fleisch einer Blutorange. Hervorragende Länge.

17,5🯅

Verkostet am 24. März 2019 von Julia Elflein

WeinrottrockenCabernet FrancCabernet MitosMerlot

2011er „Mythos“ Hellberg Spätlese trocken

Deutschland

Baden • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 279 27 12 • 14 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 7. Februar 2019 von Werner Elflein

Cuvée aus Cabernet Mitos, Cabernet Franc und Merlot. Tiefdunkles, blickdichtes Schwarzrot. Ätherischer Duft nach dunklen Beeren, vor allem Schwarzer Johannisbeere, leicht balsamisch und kräuterig anmutend und mit einer deutlichen Kakaonote. Kräftiges, im Wesentlichen grobkörniges Tanningerüst, ausgewogene und ansprechende Frucht, auf der Zunge erneut Kakao, hervorragende Tiefe und Länge.

17🯅

Verkostet am 7. Februar 2019 von Julia Elflein

WeinweißtrockenWeißer Burgunder

2008er Geigenmantel Weißer Burgunder Qualitätswein trocken

Deutschland

Baden • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 279 30 09 • 12,5 % vol Alkohol

18🯅

Verkostet am 3. Oktober 2010 von Werner Elflein

Volles, grünlich schimmerndes Strohgelb mit weißgoldenem Kern. Sehr komplexes Bukett, einerseits mit buttrigen Noten in der Nase, andererseits aber auch mit ausladender Frucht und mineralischer Würze. Duftet nach Ananas, Zitronengras, Ingwer und reifer Limette. Im Mund mit fruchtbetontem Auftakt, wieder etwas Butter und einer druckvollen Mineralität. Lebendige Säure. Hervorragende Länge, minutenlanger Nachhall. Bemerkenswert: Nur 12,5 % vol Alkohol. Ein nach den Demeter-Richtlinien erzeugter, sehr eigenständiger und authentischer Weißburgunder, der für mich zum Interessantesten zählt, was hierzulande aus dieser Sorte erzeugt wird.

WeinweißtrockenRuländer

2007er „Edition No. 5“ Grauer Burgunder Auslese trocken

Deutschland

Badischer Landwein • Geschützte geografische Angabe (g. g. A.)

Amtliche Prüfungsnummer 279 27 08 • 15,5 % vol Alkohol

16🯅

Verkostet am 28. Mai 2011 von Werner Elflein

Helles Bernsteingelb. Vom Alkohol getragener, leicht buttriger und sanft von kandierten Aprikosen unterlegter Duft nach Marzipan und Buttercremetorte. Am Gaumen mit kraftvollem, aber alles andere als schwerfälligen Auftakt. Bei 15,5 % vol Alkohol ein echter Balanceakt, der erstaunlich gut gelingt. Kommt dank einer gekonnt selektionierten Botrytis ohne die bei einem Grauburgunder dieser Gewichtsklasse oft üblichen Bitternoten aus. Auf der Zunge cremig und geschmeidig. Schmeckt nicht zu trocken und wirkt auch bei zunehmender Verweildauer im Mund keinesfalls plump. Hervorragende Länge. Hat Stil — wenngleich dieser aufgrund seiner Eigenwilligkeit nicht jedermann gefallen wird.

Zeichenerklärung
🯅Die Bewertung des Weins basiert auf einen einzelnen Verkoster. Der Verkoster wird namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte entweder offen oder blind. Im Falle einer blinden Verkostung ist diese explizit als solche gekennzeichnet.
🯅🯅Die Bewertung des Weins basiert auf zwei Verkostern. Die Verkoster werden namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte nach dem Vier-Augen-Prinzip, bei der sich beide Verkoster auf eine gemeinsame Bewertung einigen.
🯅🯅🯅Die Bewertung basiert auf einer Verkostung unserer Jury und gibt den von uns aus den Einzelbewertungen der Verkoster errechneten Mittelwert an. Unser Mittelwert basiert auf dem Median.
Die Bewertung des Weins erfolgte im Rahmen einer Blindverkostung. Für eine Blindverkostung gelten bei uns strenge Regeln. Die Verkoster erhalten grundsätzlich keinerlei Informationen, die eine Identifizierung der Weine ermöglicht. Weitere Informationen, die über die Themenstellung hinausgehen, sind den Verkostern nur dann zugänglich, wenn sie für das Verständnis der Weine unbedingt erforderlich sind.
🕓Für die Verkostung des Weins stand uns – typischerweise während einer offenen Verkostungsveranstaltung, beispielsweise einer Weinmesse – nur wenig Zeit zur Verfügung. Der Wein konnte daher in seiner Entwicklung im Glas nicht über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die Aussagefähigkeit unserer Bewertung kann daher unter Umständen eingeschränkt sein.
Der Wein wurde als Fassmuster oder vor Erteilung einer amtlichen Prüfungsnummer oder staatlichen Prüfnummer verkostet. Muster ungefüllter Weine werden von uns nur in Ausnahmefällen akzeptiert, und auch nur dann, wenn wir von einer ausreichenden Stabilität auf der Flasche für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten ausgehen können.
Der Wein zeigte sich bei unserer Verkostung sensorisch auffällig. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen Weinfehler handeln. Qualität und Quantität der Auffälligkeit werden von uns kategorisiert und fließen in die Bewertung ein. Weinfehler wie Korkschmecker oder die untypische Alterungsnote führen grundsätzlich zu einer vollständigen Ablehnung.
Verkostungen, die sich auf dieselbe Flasche eines Weins beziehen, werden optisch durch eine Punktelinie zusammengefasst.