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Weinhof Herrenberg

Schoden • Deutschland

weingueter.jpgBild: Deutsches Weininstitut
Barriquekeller in einem deutschen Weingut (Symbolfoto)

Weinhof Herrenberg

Hauptstraße 80
54441 Schoden
Deutschland
Telefon: +49 6581 1258
Telefax: +49 6581 995438
Internet: www.weinhof-herrenberg.com
E‑Mail: info@lochriesling.de

Die Weine im Überblick

WeinweißtrockenWeißer Riesling

2015er Riesling Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 2 16 • 12,5 % vol Alkohol

18🯅🯅🯅

Verkostet am 6. März 2017 von unserer Jury

17🯅

Verkostet am 6. März 2017 von Werner Elflein

16🯅

Verkostet am 29. November 2016 von Werner Elflein

Weinweißtrocken bis feinherbWeißer Riesling

2015er Ockfener Bockstein Steinmetzrausch Riesling Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 4 16 • 13 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 17. November 2016 von Werner Elflein

16🯅🯅🯅

Verkostet am 2. Juli 2016 von unserer Jury

17,5🯅

Verkostet am 2. Juli 2016 von Werner Elflein

Weinweißtrocken bis feinherbWeißer Riesling

2015er Wiltinger Schlangengraben Riesling Alte Reben Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 6 16 • 13 % vol Alkohol

18🯅

Verkostet am 20. November 2016 von Werner Elflein

19🯅

Verkostet am 20. November 2016 von Werner Elflein

Strohgelb mit weißgoldenen Reflexen. Opulenter, gleichzeitig äußerst differenzierter und belebender Duft nach hochreifen gelben Früchten. Auf der Zunge zeigt sich dann ein feinherber Riesling von Weltklasseformat. Hier passt nahezu alles perfekt zusammen. Harmonisches Säurespiel, das eine Brücke schlägt zwischen dem Bild eines traditionellen, säurebetonten Saarrieslings und dem, was entsteht, wenn in einem potenziellen Spitzenjahrgang reifes Lesegut aus größtenteils noch im 19. Jahrhundert gepflanzten wurzelechten Reben eingeholt werden kann. Zarte Fruchtsüße sorgt für eine wundervolle Balance. Vielschichtig, animierend und mit großer Tiefe. Noch zeigt sich der Riesling aus dem Wiltinger Schlangengraben von seiner verschlossenen, eher reduktiven Seite. Dennoch kann ich kaum die Finger vom Glas lassen. Einige Jahre Flaschenreife werden ihm aber gut tun. Exzellente Länge und Nachhaltigkeit.

18🯅🯅🯅

Verkostet am 24. September 2016 von unserer Jury

18🯅

Verkostet am 24. September 2016 von Werner Elflein

Weinweißtrocken bis feinherbWeißer Riesling

2015er „Saartyr“ Riesling Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 3 16 • 13 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 23. November 2016 von Werner Elflein

16,5🯅🯅🯅

Verkostet am 24. September 2016 von unserer Jury

16,5🯅

Verkostet am 24. September 2016 von Werner Elflein

Weinweißtrocken bis feinherbWeißer Riesling

2015er Cruv Riesling Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 5 16 • 13 % vol Alkohol

17,5🯅🯅🯅

Verkostet am 6. März 2017 von unserer Jury

17,5🯅

Verkostet am 6. März 2017 von Werner Elflein

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Verkostet am 4. Dezember 2016 von Werner Elflein

Weinweißtrocken bis feinherbWeißer Riesling

2011er Ockfener Bockstein Riesling Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 9 12 • 14 % vol Alkohol

17🯅

Verkostet am 26. Januar 2020 von Werner Elflein

Grünes Goldgelb. Zart floral anmutendes, ausladendes und dichtes Bukett nach hochreifen gelben, teilweise kandierten Früchten. Cremig-opulente und saftige Fruchtfülle, feinherbe Geschmacksstilistik, moderate Säure, angemessene Süße, exzellente Länge, guter Nachhall.

17🯅

Verkostet am 4. Juli 2017 von Werner Elflein

17,5🯅

Verkostet am 4. Juli 2017 von Julia Elflein

Weinweißtrocken bis feinherbWeißer Riesling

2011er „Quasaar“ Riesling Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 7 12 • 11,5 % vol Alkohol

17,5🯅

Verkostet am 3. Juni 2017 von Werner Elflein

17,5🯅

Verkostet am 3. Juni 2017 von Julia Elflein

Weinweißtrocken bis feinherbWeißer Riesling

2011er „Saartyr“ Riesling Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 5 12 • 13 % vol Alkohol

18🯅

Verkostet am 22. Mai 2017 von Werner Elflein

18🯅

Verkostet am 22. Mai 2017 von Julia Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2011er „Contessaar“ Riesling Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 8 12 • 10 % vol Alkohol

16,5🯅

Verkostet am 11. April 2020 von Werner Elflein

WeinweißsüßWeißer Riesling

2011er Schodener Herrenberg Riesling Auslese

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 12 12 • 6,5 % vol Alkohol

20🯅

Verkostet am 7. Januar 2026 von Werner Elflein

Nur 60 halbe Flaschen existieren von diesem Wein, der seinerzeit die amtliche Prüfnummer als Beerenauslese erhielt. Weil Manfred Loch ihn nicht für eine typische Beerenauslese hielt, stufte er ihn ab und benannte ihn auf dem Flaschenetikette als „hochfeinste Auslese“ – was weinrechtlich bereits die erste Ordnungswidrigkeit darstellte. Die zweite betraf den Alkohol, der mit 6,5 % zwar die Mindestanforderungen an eine Beerenauslese (5,5 %), nicht aber die an eine Auslese (7 %) erfüllte. Was aufgrund der geringen Flaschenzahl die Weinkontrolle aber nie erfahren hat und daher den Wein nicht aus dem Verkehr ziehen konnte. Inzwischen sind die Ordnungswidrigkeiten verjährt. Das ist auch gut so, denn so konnte das auf dem Etikett stehen, was zwar nicht rechtlich einwandfrei ist, letztlich aber der Wahrheit deutlich näher kommt. Denn die Stilistik einer klassischen Beerenauslese finde ich hier nicht. Dafür handelt es sich tatsächlich nach meinem Verständnis um eine Auslese in ihrer feinstmöglichen und perfekten Ausführung. Insofern hat Manfred Loch in der Sache fachlich richtig entschieden und verdient für seinen zivilen Ungehorsam Beifall. Im Glas stimmt mich ein dunkles, rötliches Bernstein auf einen Süßwein mit hohem Botrytisfaktor ein. Dementsprechend in der Nase mit einer komplexen Aromatik von getrockneter Feige, frischer Dattel, getrocknetem Pfirsich, Nuancen von hochreifer Mango und anderer tropischer Früchte, untermalt von Karamell, Nougat, gerösteter Haselnuss und Pistazie. Nach einer derartigen Konzentration im Duft stehen die Erwartungen auf eine entsprechende Opulenz auf der Zunge. Diese bleibt allerdings aus. Denn mit einer außergewöhnlichen Leichtigkeit gleitet die „hochfeinste Auslese“ über die Zunge und macht ihrem Namen alle Ehre. Dabei zeigt sie Facetten, die eine aufmerksame Auseinandersetzung mit diesem Elixier voraussetzen. Es ist wie bei einem Musikstück, für das man die Ohren spitzen und den Raum verdunkeln muss, um nicht nur ein vordergründiges Klangbild, sondern auch alle leisen Zwischentöne erfassen zu können. Die Konzentration ist allgegenwärtig, wird hier jedoch nicht in Schwere, sondern in pure Eleganz und Finesse umgesetzt. Die pikante Säure tritt langsam aus dem Hintergrund hervor und weist die Süße, die naturgemäß die einer Beerenauslese ist, subtil in ihre Schranken. Beeindruckende Länge und scheinbar endloser Nachhall.

Weinweißtrocken bis feinherbWeißer Riesling

2008er Wiltinger Schlangengraben Riesling Alte Reben Qualitätswein

Deutschland

Mosel • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 3 09 • 12 % vol Alkohol

19🯅

Verkostet am 1. Januar 2012 von Werner Elflein

Grünliches Strohgelb mit weißgoldenen Reflexen. Dickflüssig, mit auffällig ausgeprägter Adhäsion des Weins am Glasrand. Tiefgründiges und kräuterwürziges, beeindruckend mineralisches Bukett mit deutlichen, leicht ätherischen und gelbfruchtigen Anklängen von Minze und Rhabarberkuchen. Auf der Zunge mit kraftvollem und druckvollem Auftakt, der sich jedoch nicht über den mit 12 % eher moderaten Alkohol definiert. Setzt im Mund gleichermaßen auf Konzentration wie Eleganz. Zartcremig, aber wundervoll subtil, mit feiner Säure und zart anklingender Süße. Am Gaumen dezente Noten von Mandarine. Exzellente Länge, scheinbar nicht enden wollender Nachklang. Unverkennbar ein großer Riesling.

WeinweißsüßWeißer Riesling

1999er Schodener Herrenberg Riesling Auslese No. 6

Deutschland

Mosel-Saar-Ruwer • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 6 00 • 8,5 % vol Alkohol

18,5🯅

Verkostet am 29. Juli 2023 von Werner Elflein

Leuchtendes Bernsteingold. In der Nase dezente Anklänge von getrockneten Früchten. Daneben auch kräuterwürzige und pflanzliche Aromen. Grüner Tee. Gewürze, die an die Advents- und Weihnachtszeit erinnert. Klassische Auslese, die bei 8,5 % vol Alkohol nicht voll auf Süße setzt und so gar nicht in den Kontext der 1980er Jahre passen will. Trotz körperreicher Statur hervorragend ausbalanciert dank reifer, perfekt eingebundener Säure. Strahlt große innere Ruhe aus. Exzellente Länge, langer Nachhall.

WeinweißsüßWeißer Riesling

1999er Schodener Herrenberg Riesling Auslese No. 7

Deutschland

Mosel-Saar-Ruwer • Geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)

Amtliche Prüfungsnummer 3553050 7 00 • 8 % vol Alkohol

19,5🯅

Verkostet am 23. Dezember 2025 von Werner Elflein

1999 ernteten Claudia und Manfred Loch keine Traube mit weniger als 100 °Oe. Die gesamte Rieslingernte konnte beziehungsweise musste ausschließlich zu edelsüßen Weinen verarbeitet werden. Aus dem Schodener Herrenberg wurde eine Auslese zur Spätlese deklassiert. Die Lochs füllten darüber hinaus sieben verschiedene Auslesen aus ihrer Ortslage, aufsteigend nummeriert nach Mostgewicht und damit korrelierend nach Grad des Botrytisbefalls der Beeren. Die Auslese No. 7 als Anführerin dieser Phalanx lässt mich staunend und fast sprachlos zurück. Es fällt schwer, in Worte zu fassen, was sich jeglicher sprachlicher Ausdrucksfähigkeit zu entziehen scheint. Der Naturkorken zerbröselt leicht, lässt sich jedoch mit etwas Feingefühl ohne Bruch aus der Flasche ziehen. Im Glas erscheint No. 7 in einem hellen, leuchtenden Bernsteinorange. Trotz des hohen Mostgewichts nehme ich in der Nase keinerlei Opulenz wahr. Ganz im Gegenteil, die Botrytis überlässt der Frucht die Bühne. Feinste Aprikosenkonfitüre und ein leiser Hauch Marzipan bilden eine transparente aromatische Schicht, die sich über ein mineralisches Fundament mit Anklängen von nassem Schiefergestein und einem zart floralen Unterbau erhebt. Eine schwerelose Konzentration kündigt sich an und wird auf der Zunge erwartungsgemäß zur Realität. Fruchtfülle ohne Gewicht. Alles wirkt schlüssig, obwohl diese Leichtigkeit angesichts der Botrytisfracht eigentlich paradox erscheinen müsste. Die reife, vitale Säure hält sich im Hintergrund, deutet ihre Präsenz lediglich an, so, als habe sie selbst entschieden, das zarte Gefüge nicht durch ungestümes Vorpreschen zu stören. Die Süße, analytisch zweifellos in höheren Sphären, fügt sich ebenfalls harmonisch ein, ohne die Dominanz einer De-facto-Beerenauslese zu entfalten. Höchste Eleganz und Komplexität. Hervorragende Länge. Herausragende Tiefe. Ein Meisterwerk deutscher Rieslingkultur.

Zeichenerklärung
🯅Die Bewertung des Weins basiert auf einen einzelnen Verkoster. Der Verkoster wird namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte entweder offen oder blind. Im Falle einer blinden Verkostung ist diese explizit als solche gekennzeichnet.
🯅🯅Die Bewertung des Weins basiert auf zwei Verkostern. Die Verkoster werden namentlich im Kontext der Bewertung genannt. Die Verkostung erfolgte nach dem Vier-Augen-Prinzip, bei der sich beide Verkoster auf eine gemeinsame Bewertung einigen.
🯅🯅🯅Die Bewertung basiert auf einer Verkostung unserer Jury und gibt den von uns aus den Einzelbewertungen der Verkoster errechneten Mittelwert an. Unser Mittelwert basiert auf dem Median.
Die Bewertung des Weins erfolgte im Rahmen einer Blindverkostung. Für eine Blindverkostung gelten bei uns strenge Regeln. Die Verkoster erhalten grundsätzlich keinerlei Informationen, die eine Identifizierung der Weine ermöglicht. Weitere Informationen, die über die Themenstellung hinausgehen, sind den Verkostern nur dann zugänglich, wenn sie für das Verständnis der Weine unbedingt erforderlich sind.
🕓Für die Verkostung des Weins stand uns – typischerweise während einer offenen Verkostungsveranstaltung, beispielsweise einer Weinmesse – nur wenig Zeit zur Verfügung. Der Wein konnte daher in seiner Entwicklung im Glas nicht über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die Aussagefähigkeit unserer Bewertung kann daher unter Umständen eingeschränkt sein.
Der Wein wurde als Fassmuster oder vor Erteilung einer amtlichen Prüfungsnummer oder staatlichen Prüfnummer verkostet. Muster ungefüllter Weine werden von uns nur in Ausnahmefällen akzeptiert, und auch nur dann, wenn wir von einer ausreichenden Stabilität auf der Flasche für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten ausgehen können.
Der Wein zeigte sich bei unserer Verkostung sensorisch auffällig. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen Weinfehler handeln. Qualität und Quantität der Auffälligkeit werden von uns kategorisiert und fließen in die Bewertung ein. Weinfehler wie Korkschmecker oder die untypische Alterungsnote führen grundsätzlich zu einer vollständigen Ablehnung.
Verkostungen, die sich auf dieselbe Flasche eines Weins beziehen, werden optisch durch eine Punktelinie zusammengefasst.